INNERER RAUM UND ABGRENZUNG
TEIL 1

Die SCHWIERIGKEIT sich von bestimmten Einflüssen ABZUGRENZEN, sowie die
BEWAHRUNG des eigenen Raumes zu sichern,
beschäftigen viele hochsensiblen Menschen (HsP).

💚🔓💚

Immer wieder höre ich von hochsensiblen Mit-Menschen,
denen es nicht ausreichend gelingt,
ein gewisses Maß an GESUNDER ABGRENZUNG herzustellen,
in Bezug auf Situationen, auf Erlebnisse oder im Kontakt mit anderen Menschen.

Viele schildern dann, dass sie sich häufig schlapp und müde fühlen,
ohne sofort im Aussen einen entsprechenden Grund oder Auslöser dafür zu sehen.
Sie fühlen sich in unterschiedlichen Situationen oft selbst schon erschlagen,
in denen anderen Menschen noch fröhlich und locker sind.
Das lässt sie an sich zweifeln.
Unsicherheiten können entstehen.
Viele können nicht einmal für sich selbst nachvollziehen,
warum ihre Stimmung manchmal von einem Moment auf den anderen kippt, im Zusammensein mit Freunden, Familie oder Kollegen.
In solchen Momenten kann man sich dann oft überlastet, überanstrengt, gestresst, unverstanden oder auch genervt fühlen.

Um den EIGENEN RAUM zu wahren, sich selbst zu schützen,
sowie mit einem ZUVIEL AN EINDRÜCKEN umgehen zu können, ist es ersteinmal wichtig zu verstehen, WARUM ABGRENZUNG gewünscht wird
bzw. NÖTIG ist.

💚 🔐 💚

Eine gesunde ABGRENZUNGSFÄHIGKEIT
zu haben bzw. zu trainieren kann sehr hilfreich sein.
Zum einen, um für sich selber gut zu sorgen (auf die eigenen Belastungsgrenzen zu achten und dadurch weniger Stress zu erleben),
zum anderen, um positiv zu einem harmonischen miteinander in der Gesellschaft beizutragen.

🔒

HsP nehmen häufig Dinge oder Gefühle schon wahr
oder erspühren Stimmungen,
welche manche Mitmenschen sogar für sich selber
noch gar nicht bewusst wahrgenommen haben.
Sie haben sehr sehr feine Antennen.
Die Wahrnehmungsfilter sind bei HsP häufig sehr viel schwächer ausgeprägt, als die von vielen Mitmenschen.
Oft leben sie in einer andauernden Vermischung zwischen inneren und äußeren Eindrücken,
eigener und fremder Gefühle,
sowie weiterer Informations- und Reizüberflutungen.
Grenzen verschwimmen ständig.
Ein riesiges Knäul von Eindrücken aus Erlebten, Wahrgenommenen und Gefühlten eigener Eindrücke, sowie der
sie umgebenden Menschen entsteht.
Ohne einen gut ausgeprägten Wahrnehmungsfilter kann eine solche Ansammlung eigener und fremder Eindrücke sehr erschöpfend sein.
Da viele Reizuberflutungen (z.B die durch unsichtbares Erspühren von Stimmungen oder Gefühlen ) für Aussenstehende,
sowie für einen selbst, auf den ersten Blick nicht sichtbar und deutlich erkennbar sind,
kann eine daraus resultierende Ermüdung oder Stress nicht immer gleich nachvollzogen werden.
Aus diesem Grund ist es, ersteinmal wichtig
selber zu verstehen, dass ein
ERHÖHTER STRESSPEGEL
durch einen GERING AUSGEPRÄGTEN WAHRNEHMUNGSFILTER
sowie eine daraus resultierenden REIZÜBERFLUTUNG entsteht
Und NICHT,
weil HsP NICHT BELASTBAR bzw. Weicheier 😉 sind.

Mit dem Wissen, dass u.a. ein verminderter Reizfilter häufig für unterschiedlichste Stimmungslagen wie z.B. Überlastungsgefühle ist,
gelangt man dann zum nächsten Schritt.

💚🔓💚

Im Teil 2 diese Beitrages, der in der nächsten Woche folgt,
geht es um die Frage:
„WIE KANN ICH MICH SCHÜTZEN VOR REIZÜBERFLUTNUG?
WIE KANN ICH MICH IM GESUNDEN MAẞE ABGRENZEN?

WORTE:© Loubins Way

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.