HOCHSENSIBILITÄT UND DER INNERE SCHWEINEHUND

Wer kennt das nicht,
Dinge die längst erledigt werden sollten,
zu denen man sich jedoch so gut wie gar nicht aufraffen kann…
In solchen Momenten zeigt sich oft der innere Schweinehund häufig denkt man dann zu allererst an…

ich habe zu wenig Selbstbeherrschung,
mir fehlt Disziplin,
oder auch,
ich habe einen schwachen Willen.

Viele Menschen kennen ihn, den Inneren Schweinehund.
Ein Buch anstelle von Sport ist dann häufig die Devise…

Das heißt, ein Verbleiben in bekannten Mustern und das Einrichten innerhalb der eigenen Komfortzone stehen dann im Vordergrund.
Ein Trügerisches Wohlgefühl stellt sich meist erst einmal ein.
Doch das vermeintliche Wohlgefühl ist eben doch trügerisch.

Dn inneren Schweinehund zu überwinden, ist eine allgemeine Herausforderung für viele Menschen.

Doch der hochsensible Mensch, ist besonders gefordert.

Eine niedrige reizschReizs kann bei Hochsensibilität schnell zu einer Überlastung führen.
Die Reizüberflutung spielt dabei eine große Rolle.
Der mögliche ständige innere Stress, der entstehen kann
(durch die niedrige Reizschwelle und die Reizüberflutung)
kann dazu führen,
dass der ein oder andere Hochsensible, sich schwer aus dem Zustand der Motivationsschwäche bzw. Antriebslosigkeit heraus bewegen kann.

Da für viele hochsensiblen Menschen die Zeit zur Akklimatisation von hoher Bedeutung ist,
sind Momente des Rückzugs häufig besonders nötig.
Aus diesem Grund erscheint Vielen, in solchen Situationen und Momenten,
eine ÜBERWINDUNG des INNEREN SCHWEINEHUNDES fast unmöglich.
Sich in diesen nötigen Rückzugs Zeiten selbst zu motivieren fällt dann besonders schwer.

Schnell ist man dann dabei..
sich zu kritisieren…
mit anderen zu vergleichen…
sich als besonders schwach zu empfinden…

Jetzt ist es wichtig, das Eigene Ich Sein
zu verstehen und sich selbst nicht abzulehnen, Strategien zu entwickeln ist möglich, wenn man sein ICH SEIN bzw. seine HOCHSENSIBILITÄT versteht und annimmt, sowie sich einen nötigen Spielraum für ERHOLUNGSPHASEN einräumt.

Wird einem ersteinmal bewusst, dass man einer erhöhten Reizschwelle ausgesetzt ist, und dementsprechend auch viele Erholungsphasen benötigt,
kann man in Bezug auf den inneren Schweinehund (besonders im Vergleich mit anderen Mitmenschen) wieder etwas RELAXTER sein.

Wenn es einem dann durch die Selbsterkenntnis gelingt, dass man nur noch auf sich selber, sowie
auf seinen EIGENEN inneren Schweinehund blickt,
kann man beginnen sich diesem zuzuwenden.

DER INNERE SCHWEINEHUND KANN SICH MANCHMAL GANZ SCHÖN FESTBEISSEN,
zu einen wirklichen Problem kann er dabei werden, wenn er das DAUERHAFT tut.

Eine große Gefahr,
den inneren Schweinehund unbewusst zu unterstützen, besteht darin,
die EIGENE VERANTWORTUNG abzugeben.
Wer die Schuld in äußeren Umständen oder auch bei anderen Personen sucht,
überlässt dem inneren Schweinehund damit einen großen Raum.

Wenn man jedoch wieder VERANTWORTUNG für seine Entscheidungen und sein Handeln übernimmt,
wird es für den inneren Schweinehund immer schwieriger sich durchzusetzen.

Auch ÄNGSTE vor Veränderung oder vor der Meinung anderer oder eben auch von den eigenen Erwartungen,
lassen den inneren Schweinehund häufig sehr stark und groß werden.
Dabei jedoch empfindet mancher den inneren Schweinehund sogar als entlastend.
Durch den inneren Schweinehund braucht er nämlich weniger Angst davor zu haben, dass etwas schief gehen könnte, etwas misslingt.
Je GRÖSSER eine eventuelle ANGST, umso STÄRKER auch der innere SCHWEINEHUND…

⁉️❔Aber was kann ich nun tun???
Wie kann ich meinen inneren Schweinehund überwinden❔⁉️

Als allererstes einmal, ist es wichtig,
sich seiner eigenen Kraftreserven, bzw. den eigenen Belastungsgrenzen bewust zu werden.

Es ist wichtig, sich NICHT mit anderen zu vergleichen.

Nimmt man sich dann selber an, so wie man ist, kann man damit beginnen,
sich selbst zu motivieren…
Dabei ist es wichtig,
dass man es selber möchte und nicht meint, etwas tun zu müssen, weil andere es von einem erwarten.
Aus einem eigenen Antrieb heraus lässt sich sehr viel mehr Willensstärke aufbringen sich aufzuraffen, als wenn man dies aus einer Fremdbestimmung heraus beginnen möchte.

MAN SOLLTE WISSEN, DASS DER SCHWEINEHUND GERNE ALLES MÖGLICHE AUFSCHIEBT.
Worte wie:
der richtige Zeitpunkt ist noch nicht gekommen…morgen, übermorgen oder nächste Woche beginne ich damit…
Im neuen Jahr geht’s los… ganz bestimmt…
kennen die meisten Menschen.
Aufgrund dessen ist eine Möglichkeit den inneren Schweinehund zu überwinden, SOFORT mit dem Veränderung anzufangen, ganz egal was das Ziel ist.
Ein Aufschieben fühlt sich vielleicht kurzfristig gut an, ist aber langfristig häufig gefolgt von einer großen Frustration.

ANSTELLE VOM AUFSCHIEBEN KANN MAN EINEN KONKRETEN PLAN ERSTELLEN
Sätze wie das mache ich…
morgen, übermorgen oder im nächsten Jahr, sollten also vermieden werden.
Anstelle dessen könnte man sich einen Kalender schnappen und die Veränderungen und Neuerungen direkt eingetragen.
Der innere Schweinehund mag keine Routine und keine festen Termine.
Er zieht sich dann häufig für einen Moment zurück.
In diesen Momenten fällt es einem leichter, Dinge umzusetzen.

AUCH ZIELE FESTZULEGEN MAG DER INNERE SCHWEINEHUND ÜBERHAUPT NICHT
Gerade im Herausfinden, (sich immer wieder vor Augen zu halten),
welches Ziel man eigentlich anstrebt,
welches Ziel einem auch wirklich entspricht,
ist der hochsensibler Mensch gefordert.
Je mehr einem das Ziel entspricht, umso eher ist man bereit, Energie in den Weg zum Ziel zu stecken.
ENERGIE mag der innere SCHWEINEHUND auch NICHT.

Um ein Ziel für sich selbst attraktiv zu machen, kann man es aufschreiben oder ein Foto machen,
welches man dann in seiner Umgebung aufhängt und welches dadurch täglich in Erinnerung gelangt.
Umso häufiger man sich an sein Ziel erinnert, umso größer wird bei den meisten der Ehrgeiz es zu erreichen.
EHRGEIZ mag der innere SCHWEINEHUND ebenfalls NICHT.

GEMEINSAM MIT MITSTREITERN ZIELE ZU VERFOLGEN IST FÜR DEN INNEREN SCHWEINEHUND EIN GRAUS
Kann man sich selbst nicht so gut motivieren, ist es eine große Kraft einen Mitstreiter zu haben.
Gibt es also Menschen im Umfeld, die ähnliche Ziele verfolgen, ist es ungeheuer kräftigend, sich gegenseitig zu unterstützen und zu motivieren.
Auf diese Art und Weise kann man dem Schweinehund ein Schnippchen schlagen.

AUSREDEN JEDOCH LIEBT DER INNERE SCHWEINEHUND
Sich selbst auszutricksen oder zu belügen, indem man Ausreden sucht und findet, stärkt den inneren Schweinehund.
Durch Ausreden in alte Gewohnheiten zu verfallen ist also tückisch.
Aus diesem Grund möglichst keine Ausreden suchen, sondern lieber gleich umsetzen…. was angedacht war.

ZU GUTER LETZT ES IST WICHTIG SICH IMMER WIEDER AUCH EINMAL ZU BELOHNEN
Hat man es geschafft, den inneren Schweinehund ein wenig in Schach zu halten, ist man über sich hinausgewachsen und hat Dinge umgesetzt die einem wichtig waren, ist es Zeit sich dafür auch einmal zu belohnen.
Dazu ist es nicht wichtig, unbedingt das Endziel erreicht zu haben, Belohnungen dürfen auch beim Erreichen noch so kleiner ZWISCHENZIELE sein.

Auch Rückschläge bedeuten nicht, dass der innere Schweinehund uns besiegt hat.
Es ist nur immer wieder wichtig,
sich seine Motivation und seiner Ziele erneut bewusst zu machen.

Zum Abschluss es ist mir noch wichtig zu sagen, dass man NICHT in VORWÜRFE sich SELBST GEGENÜBER VERFALLEN sollte,
wenn der innere Schweinehund doch wieder einmal stärker ist, als man sich das wünscht.
In einem solchen Fall, bei SICH zu STEHEN, sich NICHT zu KRITISIEREN, sondern eher den Fokus darauf zu legen, sich ERNEUT zu MOTIVIEREN, ist HILFREICHER als jede KRITIK.

🧡💛💛 UND DER INNERE SCHWEINEHUND IST JA AUCH NICHT NUR SCHLECHT! ER HÄLT VIEL MEHR FÜR UNS BEREIT… 🧡💛🧡
Er möchte uns davor schützen, dass wir uns unerreichbare Ziele setzen und unsere Komfortzone allzu leichtsinnig verlassen.
Er möchte uns unterstützen, dass wir unliebsame Tätigkeiten, nicht so häufig umsetzen.
Er zeigt uns auf, ob wir wirklich unseren eigenen Zielen folgen, oder Ziele verfolgen, von denen wir glauben, dass wir sie umsetzen müssen.
Er gibt uns Raum nötige Erholungsphasen in Anspruch zu nehmen.

Ist der innere Schweinehund gesund, kann er zu einem PARTNER werden und
kann durchaus dazu beitragen,
dass wir in einem ausgewogenen Verhältnis zwischen nötigen Ruhephasen und Motivation in Bezug auf unsere wahren Ziele in Einklang kommen.

MACHEN WIR UNS ALSO DIESEN INNEREN SCHWEINEHUND ZU UNSEREM PARTNER
Machen wir uns bewusst, dass er uns im positiven Sinne bewachen und unterstützen kann.
Das er uns ein Partner sein kann, im Bezug auf die Umsetzung bestimmter Dinge.
Schweinehunde können gut Fährten aufnehmen… 😉

Versuchen wir doch einmal, unseren Schweinehund als FÄHRTENLESER auf dem Weg in unsere ZUKUNFT mitzunehmen.

Vielleicht finden wir gemeinsam dazu,
neue Ziele zu verfolgen und alte behindernde Überzeugungen über Bord zu werfen.

Vielleicht finden wir gemeinsam heraus was wirklich wichtig ist für uns und
vielleicht kann der innere Schweinehund…
dabei zum UNTERSTÜTZER werden.

Auf die Blickweise kommt es an…

UNS ALLEN EIN GUTES GELINGEN… 🧡💛🧡

© Loubins Way

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