Hochsensibel „AnDeRs“
und doch im Einklang mit sich und der Welt 🌍

Unterscheidet man sich mit seinen Wesensmerkmalen von denen vieler anderer Menschen,
hat man es als hochsensitiver Mensch nicht immer leicht,
im Einklang mit sich selbst und der Welt zu sein.

Besonders wenn man sich hÀufig unverstanden,
sich nicht in seinem tiefsten Inneren wahrgenommen sowie angenommen,
oder sich nicht um seiner selbst willen geliebt fĂŒhlt.
Es ist ebenfalls nicht leicht im Einklang mit sich selbst zu sein, wenn man nicht spĂŒrt,
dass manch wunderbare Gabe in einem steckt, die gerne gelebt werden möchte.

Auch wenn man sich zu selten gespiegelt sieht in der Außenwelt,
gelingt es nicht jedem, ein festes RĂŒckgrat
sowie einen gesunden Selbstwert zu entwickeln.

In fast jedem Menschen schlummert jedoch ein Wunsch nach Annahme und dem GefĂŒhl… geliebt zu werden…
und zwar genauso wie man ist, mit allen Anteilen die einen ausmachen.
In fast jedem Menschen schlummert der Wunsch nach einem ZugehörigkeitsgefĂŒhl.
Hat man ein solches ZugehörigkeitsgefĂŒhl oder ein GefĂŒhl der Annahme nicht, ist es fĂŒr viele sensitive Menschen nicht immer einfach, im Einklang zu sein.

Doch es kann nicht die Lösung sein, sich zurĂŒckzuziehen, sich einzuigeln, sich nur noch unter seinesgleichen zu bewegen,
depressive oder Àngstliche Symptome zu entwickeln, im Inneren einsam zu sein.
Wir alle sind Menschen,
schwarze… weiße… dicke… dĂŒnne… sensitive… robuste… laute… leise… glĂ€ubige… nichtglĂ€ubige… introvertierte… extrovertierter…usw.

Diese Vielfalt ist ein Geschenk,
man kann aneinander und miteinander wachsen und reifen und kann sich in seiner Unterschiedlichkeit lieben und annehmen lernen.

Es kann ebenfalls nicht die Lösung sein, seine eigene KreativitÀt und seine Gaben nicht wahrzunehmen oder zu verdrÀngen,
nur weil man sich zu sehr an anderen misst oder wenig Selbstvertrauen in sich trÀgt.

Möchte man sich jedoch selber wichtig nehmen und die eigenen inneren Anteile (der HochsensibilitÀt) leben,
wĂ€re es ein wichtiger Schritt seine INNERE STÄRKE wahrzunehmen,
sowie diese zu aktivieren.

Von Geburt an bringt jeder Mensch innere StÀrke mit.
Innere StĂ€rke heißt, dass man eine psychische WiderstandsfĂ€higkeit hat, Lebenssituationen, Lebenskrisen oder auch Belastungsphasen meistern zu können. (Resilienz)
Diese Resilienz kann uns dabei unterstĂŒtzen, schwierige Situationen zu meistern und aus diesen sogar noch gestĂ€rkt hervorzugehen,
sowie auch bei sich selber anzukommen und zu sich zu stehen.
Die innere StÀrke wird im Laufe unseres Lebens jedoch immer wieder mal auf die Probe gestellt.

Hat man negative, subjektiv empfundene einschneidende Erlebnisse erlebt,
oder aber sich ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum hinweg nicht wirklich angenommen gefĂŒhlt,
kann die innere StÀrke geschwÀcht sein.
Eine physische sowie psychische Balance kann dann ins Wanken geraten.
Das kann dann dazu fĂŒhren, dass man sich nicht im Einklang fĂŒhlt.

Einige angeschlagene innere StÀrke lÀsst sich jedoch wieder aufbauen.

Ein erster Schritt könnte sein,
ersteinmal herauszufiltern, um welche Problematik es sich individuell handelt.
Welche Dinge belasten mich und warum?
Warum fĂŒhle ich mich nicht im Einklang?

Die individuellen Antworten dazu, können den Zustand verbessern, sich realistisch einzuschÀtzen,
sowie bestimmte Belastungssituationen erst einmal als solche zu erkennen.

Hat man die Belastungssituationen erkannt, kann man sich auf seinen Weg begeben, um
passende Strategien zu suchen die empfundenen Defizite anzugehen,
sowie LösungsansÀtze zu finden.

Nach der Erkenntnis, schließt sich die Phase der Handlung an,
z.B. indem man sich seine StÀrken bewusst macht,
seine SchwÀchen anerkennt und liebevoll annimmt.
Seinen Selbstwert stÀrkt, indem man sich als individuelles Wesen wahrnimmt,
welches liebenswert ist, ganz genauso wie es ist.
Indem man spĂŒrt und sich bewusst macht, welche Gaben man in sich trĂ€gt.
Hat man bestimmte Wesensmerkmale als Gaben erkannt, kann man diese im positiven Sinne beginnen umzumsetzen und auszuleben.
Hat man SchwÀchen erkannt, kann man diese annehmen und umwandeln.

Stress mindernde Möglichkeiten wie z.b. Entspannungstechniken, Meditation oder Bewegung, Aufenthalte in der Natur u.À.,
können ebenfalls eine Erleichterung sowie UnterstĂŒtzung bieten, mit sich und der Welt im Einklang zu kommen.

Ebenso kann es von Bedeutung sein,
sich seinen Mitmenschen gegenĂŒber mitzuteilen,
indem man seine BEDÜRFNISSE authentisch WAHRNIMMT und diese dann auch ÄUSSERT.
Vieles lĂ€sst sich schon verbessern, wenn man darĂŒber spricht,
wenn man dem Anderen erklÀrt
wie,
was und warum man bestimmte Dinge fĂŒhlt.

Auch ist es wichtig sich zuzugestehen,
stolz auf sich selbst sein zu dĂŒrfen…
selbst dann, wenn andere Menschen bestimmte Dinge ganz
„AnDeRs“
wahrnehmen.

Zeiten einzuplanen in denen man sich ganz auf sich selbst konzentriert, in denen man sich selbst wichtig nimmt, lÀsst ebenfalls die innere StÀrke auftanken.
Diese Zeiten könnte man „Ich-Zeiten“ nennen. 😊

Sich zuzugestehen was man wirklich will und was man nicht will ist ebenso wichtig, wie auch ein KLARES NEIN sagen zu können.

Ebenso ist es in Ordnung, in den Zeiten in denen man sich ĂŒberlastet fĂŒhlt,
Hilfe anzunehmen ohne sich dabei minderwertig oder schlecht zu fĂŒhlen.

Sich mit all seinen BedĂŒrfnissen, mit seinen SchwĂ€chen,
mit seine StÀrken, mit seinem Begabungen wahrzunehmen, sowie
sich wahrhaft und authentisch zu zeigen,
stolz auf sich zu sein mit all den Wesens Anteilen die man in sich trÀgt,
können das Empfinden,
mit sich und der Welt im Einklang zu sein erheblich steigern.

✹⭐✹
Es ist doch wunderbar, wenn man sich selber wertschÀtzen kann und mit sich selbst im Einklang ist.
Es ist doch wunderbar, wenn man gerne Teil dieser Welt ist, als ein Teil der wunderbaren VielfÀltigkeit.

© Loubins Way

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.