⛄❄️🎄❄️⛄ WEIHNACHTSZEIT ⛄❄️🎄❄️⛄

GENUSS oder REIZÜBERFLUTUNG?

Es ist Vorweihnachtszeit,
um mich herum freuen sich die meisten Menschen
über Weihnachtsfeiern und Weihnachtsmärkte.
Freuen sich auf Geselligkeit im Kreise der Familie,
im Kreise von Freunden, Bekannten, Kollegen.

Ich selber jedoch betrachte das Ganze
weniger gelassen
und denke… wieder mal
wie schon so oft im Leben…
WAS IST NUR LOS MIT MIR?

In meinemHerzen
empfinde ich die Vorweihnachtszeit und auch die Weihnachtstage…
selber eigentlich ebenfalls als
ganz wunderbar…
denn
auch mich berührt die Warmherzigkeit dieser Tage und Wochen.

Und weil sie mich so sehr berührt, würde ich
ebenfalls sehr gerne in dieser Weihnachtszeit die Geselligkeit… mit manchen Menschen…
oder die Atmosphäre auf den Märkten, mitsamt den dazugehörigen Einrücken wie Gerüchen, Melodien und vielem mehr…
genießen.

Doch die damit einhergehende REIZÜBERFLUTUNG in vielen Bereichen meiner Sinne,
macht mir dabei häufig einen Strich durch die Rechnung.

Und obwohl ich ein Herzensmensch bin,
begegne ich den
anstehenden Weihnachtsfeiern, Familienfeiern oder auch ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt, mit Respekt.
Mit Respekt ist fast schon zu freundlich ausgedrückt…
denn eigentlich graust mir davor.

WIE MACHEN DAS BLOSS DIE ANDEREN?

Wie kann es sein, dass es so vielen mich umgebende Menschen,
scheinbar ohne ein Gefühl von Überforderung gelingt,
sich z.B.
zuerst im Weihnachts-Getümmel der Innenstadt aufzuhalten…
danach noch eine Weihnachtsmarktbummel zu genießen….
um im Anschluss daran… immer noch fröhlich und entspannt…
sich am Abend auf eine mögliche Feier zu freuen?

Wie gelingt es ihnen,
diese Flut an Emotionen,
oder die vielen Sinneseindrücke in Sekundenschnelle zu verarbeiten,
ohne dabei einen erhöhten inneren Stress zu verspüren?

Auf dem Weihnachtsmarkt beispielsweise,
ziehen sie von Stand zu Stand und nehmen…
wie es mir erscheint… kaum wahr,
dass es alle paar Meter nach etwas anderem riecht,
dass alles blinkt und leuchtet,
das Musik sich überschneidet oder alle paar Meter wechselt.

Macht Ihnen diese unendliche Flut von Sinneseindrücken gar nichts aus?
Das Schieben, das Drängeln, die vielen Stimmen, die Geräusche…
wie filtern sie das weg?
Wie schaffen Sie es, trotz dieser ganzen Dinge, fröhlich ausgeglichen und zufrieden zu sein?

Nehme ich…
an solchen Veranstaltungen teil,
bin ich durch die Gespräche,
die unterschiedlichen Lichter,
die „lauten“ Geräusche uvm.
schnell ERMÜDET.

Dann wirke ich oft
ÜBERFORDERT, UNINTERESSIERT oder ERSCHÖPFT
wo ANDERE noch FRÖHLICH sind.

Mich dann nicht auch noch selbst zu kritisieren, bzw. selbst z.b. als Spielverderber zu beschimpfen, ist wichtig…
fällt mir jedoch nicht immer leicht.

Eine mögliche innere Überforderung kann sich bei manchem in Form von Müdigkeit,
Desinteresse, Aggression, Rückzug, Nörgelei u.ä. zeigen.

Bekommen die anderen dann diese Attribute der Überforderung mit und können diese nicht nachvollziehen…
weil sie selbst anders empfinden…
oder weil sie gar nicht wissen können… wie ich mich fühle…
kann es vorkommen,
dass man als Spielverderber, Spaßbremse oder ähnliches abgestempelt wird.

Solche Art von MISSVERSTÄNDNISSEN kann ich jedoch nur abwenden, indem ich AUTHENTISCH bin.

Bin ich authentisch, kann ich den anderen mitteilen,
dass meine Müdigkeit oder Überforderung
oder eben auch Unfreundlichkeit,
NICHTS DAMIT zu TUN HAT, dass ich KEINEN SPASS an der Sache an sich hätte, oder ich die mich umgebenden Personen nicht mag,
sondern schlichtweg damit zu tun hat,
dass ich zu viele SINNESEINDRÜCKE und EMOTIONEN
NICHT in der GESCHWINDIGKEIT VERARBEITEN kann, wie sie.

Damit Missverständnisse dieser Art nicht entstehen, werde ich zukünftig damit beginnen,
meine Erkenntnisse in Bezug auf mich selbst mitzuteilen.
Ich werde authentisch sein und mitteilen,
weshalb ich vielleicht nur den Weihnachtsmarktbesuch und nicht noch den Stadtbummel und die Weihnachtsfeier hintereinander durchziehen mag.
Ich werde darauf hinweisen, dass ich mich aufgrund der VIELEN SINNESEINDRÜCKE PERMANENTE ÜBERFORDERT FÜHLE,
selbst dann, wenn ich Freude daran habe, mit den Menschen gemeinsame Zeit zu verbringen.

Schaffe ich es authentisch zu sein,
gelingt es mir vielleicht sogar…
stolz auf mich selbst zu sein.
Stolz darauf…
vielleicht eine Stunde lang fröhlich…
an zumindestens einem Treffen teilgenommen zu haben…
bevor ich dann…
etwas eher als manch anderer… nach Hause gehe.
Das ist dann immer noch besser, als die ganze Zeit über auf ALLEN VERANSTALTUNGEN zu bleiben, dabei jedoch evtl. mürrisch zu sein, aufgrund der Überforderungen.

Wenn ich den anderen von meinen Einschränkungen erzähle,
gebe ich ihnen die MÖGLICHKEIT MEIN VERHALTEN zu VERSTEHEN, anstatt die Nase über mich zu rümpfen.

Vielleicht kann ich durch AUTHENTIZITÄT
und einem zu meinen eigenen Grenzen stehen…
die Vorweihnachtszeit wieder mehr
genießen. 🎄

Ja…..
so mache ich es…
und irgendwie FREUE ich mich jetzt auch
auf die WEIHNACHTSZEIT…

Du auch???

💞⛄ ❄️🎄❄️⛄💞

Dieser subjektive Erfahrensbericht kann auch bei YouTube angehört werden…

© Loubins Way

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