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đŸŒ± HOCHSENSIBILITÄT UND DIE STILLE SEITE DER KRAFT đŸŒ±

Viele hochsensible Menschen, tragen ein hohes Maß an HarmoniebedĂŒrfnis in sich.
Das Wohl der anderen ist ihnen hÀufig fast ebenso wichtig, wie das eigene Wohl.
Eigene Grenzen zu setzen, bzw. sich von bestimmten Dingen abzugrenzen fÀllt ihnen hÀufig ebenfalls nicht leicht.

Wer kann schon gut Nein sagen, wenn das GegenĂŒber in BedrĂ€ngnis zu sein scheint…
und wer mag kraftvoll auf den Tisch hauen, um seine Meinung kundzutun… wenn er doch ein Freund der leisen Töne ist…

FĂŒr den einen oder anderen hochsensiblen Menschen ist es durch die genannten Wesensmerkmalen hĂ€ufig nicht leicht, sich im „herkömmlichen“ Sinne als STARK und KRAFTVOLL zu prĂ€sentieren oder selber wahrzunehmen.

Auch ein hĂ€ufig vorhandenes BedĂŒrfnis nach Diplomatie, steht einem nach Aussen hin starken Auftritt hĂ€ufig im Wege
und so fĂŒhlt sich mancher hochsensibler Mensch, im herkömmlichen Sinne nicht stark und kraftvoll, sondern fĂŒhlt sich von lauten und dominanten Persönlichkeiten oft ausgebremst oder gar nicht in der eigenen StĂ€rke gewĂŒrdigt.

Doch Kraft steht auf zwei Pfeilern… wie im folgenden Text zu lesen ist…

đŸŒ± DIE STILLE SEITE DER KRAFT đŸŒ±

Das Wort KRAFT… steht meistens fĂŒr ein aktives, kraftvolles und STARKES Leben…
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„Starke, kraftvolle“ Menschen sind oft angesehen, bringen es zu etwas, setzen durch was sie möchten, werden auf einen Sockel gehoben, werden beneidet…
eben genau um diese ihre starke Kraft…

Kraft wird dabei hĂ€ufig mit aktiver StĂ€rke in Verbindung gebracht…
Man tritt fĂŒr sich ein, man kĂ€mpft fĂŒr bestimmte Dinge und setzt diese durch…
Kraft wird so meistens mit einem GefĂŒhl von Power verbunden.

Doch die KRAFT steht auf ZWEI Pfeilern.
⚒ Der eine besteht aus Festigkeit und StĂ€rke.
💚 Der andere aus Weichheit, Stille und Besonnenheit.

Beide sollten möglichst im Gleichgewicht sein.
HÀufig jedoch nehmen wir vor allem die STARKE SEITE der KRAFT wahr und verbinden diese vorrangig mit den Attributen von StÀrke, Dynamik und Energie.

Die stille, die weiche SEITE der KRAFT hingegen, wird oft UNTERSCHÄTZT und weniger stark wahrgenommen bzw. angenommen.

Dadurch entsteht hÀufig ein UngleichverhÀltnis,
vor allem dann, wenn man die starke Seite der Kraft als besonders kraftvoll empfindet,
die weiche Seite der Kraft hingegen gar nicht bis kaum, als eine solche wahrnimmt.

So kann es geschehen, dass man sich selbst als schwachen Menschen einschÀtzt, obwohl man eigentlich unendlich STARK ist.
Das Selbstbild kann in eine extreme Schieflage geraten
und unabhĂ€ngig davon, ob man im Beruf, in der Familie oder im Freundeskreis mögliche innere StĂ€rken als SchwĂ€chen ansieht…
es ist immer ein persönliches Desaster…
sich selbst anders wahrzunehmen als man wirklich ist.
Positive Ressourcen werden dann nicht aktiviert, nicht gesehen, nicht wahrgenommen… können nicht umgewandelt werden in positive Ergebnisse.

Dabei liegen in der weichen, in der stillen Seite der Kraft, wie z.B. in der Sanftheit, in der Besonnenheit, in der trostspendenden,
in der hoffnungsspendend, in der bedĂ€chtig abwĂ€genden und vielen sanften Seiten mehr…
so viele Attribute,
die…
auf stille und weiche Art und Weise… sehr KRAFTVOLL sein können.
Z.B. kommt so manche VerĂ€nderung, so manch „KRAFTVOLLER LICHTBLICK“ hĂ€ufig auf stille und weiche Art und Weise daher 😊 und nicht auf eine Kraftstrotzende.

STÄRKE UND KRAFT
hinter der SANFTEN, STILLEN SEITE unseres Wesens zu entdecken,
kann dazu beitragen, in ein kraftvolles Gleichgewicht zurĂŒckzugelangen
und ungeahnte StÀrken in uns hervorlocken.

In der eigenen SANFTHEIT wieder eine StÀrke zu sehen, kann eine wirkliche Bereicherung sein.
Diese Bereicherung ist gut fĂŒr einen gesunden Selbstwert…
ist gut fĂŒr eine gute und gesunde Selbstachtung,
fĂŒr ein gesundes Selbstvertrauen sowie Zuvertrauen.
Mit einem solchen Selbst- und Zuvertrauen, strahlt man dann hÀufig auch auf sanfte Art und Weise eine bestimmte KRAFT aus.
Und es ist doch wirklich stark, wenn man auf diplomatischen Wege Lösungen findet, wenn man Gesamtsituationen mit Herz und Verstand betrachtet, wenn man das Wohl des Anderen nicht außer acht lĂ€sst und vieles mehr…

Wer mit der weichen,
der stillen Seite der Kraft etwas Negatives, etwas Schwaches verbindet, tut sich selbst nicht gut damit und wird sich nicht gerecht damit.
Sich beide Pfeiler bewusst zu machen, kann zu innerem Gleichgewicht fĂŒhren und StĂ€rken in uns entfachen, wann immer wir diese benötigen.

Eine innere Balance zwischen
Festigkeit und StÀrke,
sowie
Weichheit, Stille und Besonnenheit,
lÀsst uns dann WIRKLICH STARK sein.

Zu entdecken,
dass sich eine positive kraftvolle ENERGIE auch ĂŒbertragen kann,
aufgrund eines KRAFTVOLLEN HERZENS…
und nicht ausschließlich aus powervoller, dominanter Kraft heraus…
lÀsst einen eigene StÀrken neu entdecken und wahrnehmen.

So fĂŒhlt man seine KrĂ€fte dann vielleicht auch dort, wo man zuvor noch SchwĂ€chen vermutet hat.

© Loubins Way

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