Viele hochsensible Menschen, fühlten sich über lange Zeit oder fühlen sich noch… in ihrem Umfeld mit ihren individuellen Empfindungen nicht verstanden.
So manche ihrer Gefühle, ihrer Emotionen und ihrer Wesensmerkmale, sind vielen Mitmenschen eher nicht geläufig.
Durch unterschiedliche Empfindungen, die gegenseitig nicht wirklich verstanden werden, kann es zu vielen Missverständnissen untereinander kommen.
In Gesprächen mit hochsensiblen Menschen war das immer wieder Thema.
Da sich Viele in ihren tiefsten und innersten Empfindungen und Bedürfnissen nicht verstanden gefühlt haben, sahen einige eine Lösung darin, sich dem Umfeld und den dort vorhandenen Gepflogenheiten anzupassen und sich entsprechend so zu verhalten, wie sie glaubten sich präsentieren zu müssen… um zu gefallen.
Dabei zurück, blieb häufig das schahle Gefühl, nicht so gesehen, geliebt und angenommen zu werden mit dem, was einem wirklich entspricht.
Dies gilt natürlich NICHT für jeden hochsensiblen Menschen, es kommt immer darauf an, wie sehr man sich mit all seinem Wesensmerkmalen angenommen gefühlt hat.
Dieser Aussage in diesem Beitrag kann also NICHT verallgemeinert werden!
Vielleicht findet sich dennoch der ein oder andere in diesen Zeilen wieder…

DIESER SATZ

Dieser Satz: „du bist okay, genauso wie du bist“…
wie sehr habe ich mich nach diesem Satz,
viele, viele Jahre meines Lebens gesehnt.

Um ihn zu hören, verleugnete ich Wesensanteile von mir.
Um ihn zu hören, verstellte ich mich.
Um ihn zu hören, schrieb ich gute Noten,
um ihn zu hören, war ich unkompliziert,
um ihn zu hören tat ich vieles.

Mich selber anzunehmen fiel mir schwer,
zu wenig Verständnis spiegelte sich im Außen für meine Verhaltensweisen
und für meine wahren Wesensanteile und Interessen, interessierte sich kaum jemand,
trotz aller Liebe.

Geliebt wurde ich und das ist Wunderbar.
Aber ich fühlte mich NICHT VERSTANDEN in meinem TIEFSTEN INNERSTEN.

Einerseits geliebt zu werden,
andererseits aber nicht verstanden und nicht gefühlt zu werden,
tat unendlich weh.

Ich konnte ja nicht mal jemanden böse sein,
denn ich spürte ja die Liebe.
Das ich mich in meiner tieferen Ebenen nicht verstanden fühlte,
nicht gefühlt fühlte,
dazu konnte ja niemand etwas, es war nicht mutwillig!

Und so wurde ich einsam, nicht im Außen, sondern im Inneren.
Im Außen gelang es mir Fuß zu fassen im Leben,
doch im Inneren fühlte ich mich stets allein.

So tat ich was alle taten
und so versuchte ich zu fühlen, was ich glaubte, was man fühlen sollte,
was zu fühlen erwartet wurde.
Glücklich wurde ich dabei nicht.

Ich wurde aber perfekt… im unbewußten Verstellen.
Ich spaltete tatsächlich ab,
ich spaltete meine Wesenszüge,
meine tausende von Fragen,
meine Suche nach dem verlorenen Glück ab,
um mich NORMAL zu fühlen.

Dann wurde ich krank,
ich schob es auf den Körper,
ich schob es auf äußere Umstände,
ich schob es auf alles Mögliche.
Ich schob es nur nicht auf mein Unglück nicht gehört und zu wenig gefühlt zu werden,
ich schob es nicht darauf, nicht gefühlt zu werden.
Auch nicht auf mein Unglück,
mich selbst verloren zu haben,
auf mein Unglück, eine Rolle in meinem eigenen Leben zu spielen.
Das alles sah ich nicht.

Nach vielen Arztbesuchen, langen Jahren des in mir schwelenden Unwohlgefühls war ich es leid, auf dieser wunderbaren Welt so wenig in meiner Mitte zu sein und nahm mein Schicksal selbst in die Hand.
Ich begab mich auf die Suche, nach dem was mir tief in meinem Inneren fehlte.

Ich begab mich auf eine Reise hin zu mir selbst.

Ein wunderbares Glück wurde mir zuteil als ich erfuhr, dass es einen Namen gab, für das was mich ausmachte.
HOCHSENSIBILITÄT
Ein Aufschrei des Glücks in mir,
ein Ankommen bei mir,
ein nach Hause kommen,
ein… mich selber endlich verstehen.

Natürlich hat dieser Moment der Erkenntnis ein hochsensibler Mensch zu sein, nicht von einem Moment auf den anderen alles verändert.
Aber der Moment der Erkenntnis, warum ich bin wie ich bin und fühle wie ich fühle, erleichtert mir sehr meine weitere Reise.

Mein wachsendes Verständnis für mich selbst hat in mir viel verändert und erreicht,
dass ich mich sehr viel besser ANNEHMEN KANN, so wie ich bin.
Das ich mich viel authentischer mitteilen kann und das ich zu mir selber sagen kann:

Es ist okay… es ist okay…
ICH BIN RICHTIG, GANZ GENAU SO WIE ICH BIN!!!
ICH BIN LIEBENSWERT, GANZ GENAUSO WIE ICH BIN!!!

HURRA 💚😍💚

© Loubins Way

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