HOCHSENSIBILITÄT und das innere SELBSTBILD

Einige Menschen die Hochsensibel sind,
haben unter anderem dadurch, dass sie sich in der Gesellschaft nicht so sehr gespiegelt sahen oder sehen,
häufig ein weniger gutes bzw. verschobenes Selbstbild.

Eine Entwicklung hin zum wahren Selbst,
fängt jedoch oft auf der Ebene eines realen Selbstbildes an.
Aus diesem Grund ist es wichtig, ein mögliches negatives Bild, welches man aus unterschiedlichsten Gründen von sich hat, zu verändern.

Jeder Mensch trägt ein Bild von sich selbst in sich, dass sich zusammensetzt aus dem, was er von sich selbst erwartet,
bzw. was er glaubt, was von ihm erwartet wird und ob er diesen Anforderungen seiner Meinung nach gerecht wird.
Viele Probleme entspringen einem Selbstbild welches einem, in seinem eigentlichem Ursprung, nicht wirklich entspricht.
Erlernte GLAUBENSSYSTEME erschweren dabei häufig den Weg zum wirklichen und wahren Bild.

Dabei sind Selbstbild und Selbstwert so unendlich wichtig dafür,
stark genug für seine eigenen Ideen und Bedürfnisse einzutreten,
bzw. seine Wesensmerkmale anzunehmen und sich darüber hinaus wahrhaft schätzen und lieben zu können.

Unterschiedlichste vergangene Erfahrungen im Leben, können ein Selbstbild hin zum Guten aber auch zum Schlechten verstärken.
Alle diejenigen, bei denen es zum Guten verstärkt wurde oder wird, können sich glücklich schätzen. 🧡

Für alle anderen ist es wichtig, eine eventuelle Störung des Selbstwertsystems zu erkennen und umzuwandeln.
Besonders wenn negative Erfahrungen, (die im Unterbewusstsein gespeichert sind) durch ähnliche oder sich häufig wiederholende Erfahrungen in der Gegenwart wieder wachgerufen werden,
ist es für manchen besonders schwer, sich von diesen alteingefahrenen Erfahrungen und Glaubensmustern zu lösen.

Emotionen sowie ein Selbstbild,
welches in der Vergangenheit entstanden ist, einem jedoch nicht entspricht,
können bei vielen Menschen z.B. durch Veränderung von Gedanken,
sowie durch ein verändertes Glaubenssystem abgelöst und umgewandelt werden.
Letztendlich werden dadurch eigene Bewertungsmuster der Vergangenheit auf neue Weise betrachtet und bewertet, sodass
eine veränderte Gegenwart und auch Zukunft nach und nach möglich wird.

Dazu ist es wichtig zu wissen, dass Bewertungen anderer, häufig gar nicht dem UREIGENEN INNEREN SELBST entsprechen, sondern häufig mit der Geschichte desjenigen, der uns bewertet hat, zu tun haben.
Versteht man, dass diese injizierten Bewertungen einem nicht tatsächlich entsprechen müssen,
kann man beginnen, mit sich selber positiver umzugehen und andere Formulierung als die Altbekannten für sich zu wählen.

Das eigene Bewertungssystem speichert Gefühle und Emotionen aus der Vergangenheit ab und speichert sie als Wahrheiten.
Deshalb fühlt es sich sicherlich zuerst einmal fremd an, wenn man für sich altbekannte Sätze oder Beurteilungen beginnt umzuwandeln.
Aber es lohnt sich 😊
und aus einem…
„du immer mit deiner Gefühlsduselei“ könnte zum Beispiel ein “ ich bin empathisch und fürsorglich“ werden.
Aus einem…
„du bist so anstrengend“ ein „ich gehe gerne ins Detail“.

Wem eine solche Art der Umformulierung nicht liegt oder wer sich mit dieser Form von Veränderungen des Bewertungssystems, um ein besseres bzw. authentisches Selbstbild zu erhalten, nicht anfreunden kann,
der sollte dennoch auf seine ganz individuelle Art und Weise dafür sorgen,
das BEWERTUNGSSYSTEM anderer mit Abstand zu betrachten.

Letztendlich kann es hilfreich sein, sein eventuell verschobenes Selbstbild zu resetten, also sozusagen auf Null zurücksetzen, um dann
ganz bei sich bleibend,
einen neutralen Blick auf sich selbst zu werfen.
Sich mit all seine Stärken sehen, annehmen und eigene Schwächen anerkennen lernen…

Aus der neu gewonnenen Neutralität heraus,
eröffnet sich dann evtl. ein Weg, sich aus einer anderen Perspektive zu betrachten und sich
wahrhaft kennen- und lieben zu lernen.

Sich authentisch zu kennen, zu lieben und wertzuschätzen, ist eine wunderbare Voraussetzung für ein
POSITIVES LIEBEVOLLES SELBSTBILD.

© Loubins Way

 

 

 

 

 

 

 

 

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