Dieser Beitrag ist nicht ausschließlich für hochsensible Menschen geschrieben, doch erlebe ich im Umfeld hochsensibler Menschen besonders häufig eine große Verunsicherung in Bezug auf Ängste, sowie in Bezug auf das Thema Tod. Aus diesem Grund möchte ich meine Gedanken mit euch ihr lieben Empathen teilen.

EINTAUCHEN IN DIE TIEFEN DES LEBENS
Der Tod kann uns zeigen… wie schön das Leben ist !?!?!
🌱🌿🌷🤔😱🤔🌷🌿🌱

[Heute wage ich mich einmal an ein kleines Tabuthema]

Ihr Lieben,
gerade zur Zeit erlebe ich viele Menschen um mich herum, die Angst haben.
(In Zeiten des zur Zeit kursierenden Virus, erlangt das Thema Ängste und Sterben bei vielen eine hohe Bedeutung).
Einige von ihnen reagieren panisch, weil sich in ihr Bewusstsein drängt, dass das Leben durch den Tod beendet werden kann.

Natürlich weiß das jedes Kind, doch leben die meisten von uns (ich selber über die meisten Jahre meines Lebens ebenso)
mit einem Verdrängungsmechanismus in Bezug darauf, dass der Tod zum Leben gehört.

Die Gesellschaft hat sich stark verändert in den letzten 150 Jahren,
es gibt kaum noch Großfamilien, in denen sterbende Familienmitglieder begleitet und verabschiedet werden.
Durch unsere gute ärztliche Versorgung sowie die gesunde Ernährung uvm.
werden viele Menschen älter als früher, sterben seltener an Krankheiten und so begegnet uns heutzutage der Tod sehr viel seltener, als noch vor 100 Jahren.
Es ist heutzutage keine Seltenheit, dass Kinder noch ihre Großeltern und Urgroßeltern kennenlernen und oft erst nach vielen vielen Jahren das erste Mal dem Thema Tod begegnen.

Auf der einen Seite ist das natürlich wunderschön, auf der anderen Seite haben viele Menschen das Bewusstsein dahingehend verloren, dass Leben und Tod zusammengehören.

Ich möchte hier ganz bestimmten nicht leichtfertig über das Thema Tod sprechen
und diesen schon gar nicht schön reden
aber ich möchte gerne kurz erzählen, dass mein persönlicher Blick sich auf das Thema Tod in den letzten Jahren stark verändert hat.
Mit diesen Zeilen möchte ich alle ÄNGSTLICHEN MITMENSCHEN INSPIRIEREN,
sich einmal mit diesem Thema im positiven Sinne zu beschäftigen.

🌱🌿🌷😱🌷🌿🌱

Bis vor wenigen Jahren hatte ich extreme Panikattacken und eine große Angst vor jeder Krankheit, ganz egal ob klein oder groß.
Ich empfand zu dieser Zeit kaum einen Unterschied dabei, denn das Drama und die Angst vor dem Sterben waren bei einem starken Husten ebenso groß, wie bei einer schwere Erkrankung.
Im Kopf war mir natürlich klar, dass eine schwere Erkrankung eher zum Tod führen kann als ein starker Husten, aber dieses Bewusstsein blieb nur im Kopf… blieb nur im Verstand…
im Herzen jedoch spürte ich einfach nur eine riesengroße Angst.

Schon damals war mir klar, dass ich in Bezug auf kleinste körperliche Veränderungen und einen damit in Verbindung gebrachten möglichen Tod überreagiere, aufgrund dessen kann ich jeden verstehen, der heute gerade in Bezug auf den kursierenden Virus panisch reagiert.

Bisher hatte ich das große Glück,
jeden starken Husten, sowie auch schon eine schwere Erkrankung überlebt zu haben.
Das hat mich im positiven Sinne ein Stück weit demütig gemacht und mich darüber nachdenken lassen, was ich dem Tot Positives abgewinnen kann.

Ich wollte meine Angst vor ihm verstehen, ich wollte ihn ein Stück weit in meinem Leben lassen.
Jahrelang hatte ich ihn verdrängt, bin vor ihm davon gelaufen…
doch irgendwann kam der Punkt, an dem ich stehengeblieben bin, angehalten habe und ihn betrachtet habe.

Mit diesem Innehalten begann ich mich zu fragen,
warum hast du solche Angst davor zu sterben…?

In erster Linie war das persönliche Ergebnis in mir, dass ich das Gefühl hatte…
noch nicht genug gelebt zu haben.

Natürlich wollte ich auch weiter für meine Kinder da sein, für meine Tiere, ich wollte auch weiterhin diese wunderbare Natur genießen können, die Jahreszeiten erleben und vieles mehr, doch am Entscheidendsten für mein tiefes inneres Gefühl der Angst war das Gefühl…
noch nicht genug gelebt zu haben…

Das ließ mich erschrecken,
denn was bedeutet es eigentlich, noch nicht genug gelebt zu haben…?

Wie lebt man denn richtig und erfüllend genug, dass es sich anders anfühlen könnte wenn man loslassen muss.
Wann wäre denn der richtige Zeitpunkt,
wann würde ich bereit sein und nicht mehr ängstlich gegen ihn ankämpfen…
oder unter viel Stress das Gefühl haben zu müssen, vor ihm davonlaufen zu wollen?

An welchem Punkt müsste ich sein, um ihn ANNEHMEN zu können, um im Umkehrschluss
dann dieses
LEBEN und die Zeit, die ich hier auf dieser ERDE verbringen darf, GENIESSEN zu können? 🌱🌿🌷😊

Für mich persönlich war die wichtigste Antwort die sich mir zeigte…

Lebe ein möglichst AUTHENTISCHES Leben.
Wenn du dicht bei dir stehst, vielleicht sogar das Glück hast, dich in Einheit zu fühlen mit dem großen Ganzen,
wenn du lebst was du liebst
und liebst was du lebst, dann hat Tod dir gezeigt,
was wichtig ist für dein Leben.

Dann hat er dir, wie ein guter Freund zugeflüstert,
das JEDE EINZELNE SEKUNDE hier auf ERDEN etwas KOSTBARES und WERTVOLLES ist.

Gäbe es den Tod nicht, wäre mir das WERTVOLLE, das KOSTBARE vielleicht gar nicht so sehr ins Bewusstsein gelangt.
Und so danke ich dem Tod, dass er meinen Blick auf das Leben verändert hat.
Dass er mir zeigt und mich lehrt,
die GEGENWART zu GENIESSEN und gut für mich zu sorgen.

Durch diesen veränderten Blick, versuche ich mittlerweile so authentisch wie möglich zu leben und dieses Leben mit allen Sinnen in mir aufzunehmen.

So habe ich zu weiten Teilen, das Gefühl der Angst verloren und lebe voller Freude und sehr intensiv jeden Moment, der mir geschenkt wird.

Von Herzen wünsche ich den Menschen, die sich noch in der Angst verlieren,
dass sie ihr Bewusstsein schärfen, einen neuen Blickwinkel einnehmen und die Schönheiten des Lebens wahrnehmen und genießen.

🌱🌿🌷😊😱😍🌷🌿🌱

© Loubins Way

 

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