MITEINANDER

Wenn ich als hochsensibler Mensch endlich damit begonnen habe,
zu spüren und anzunehmen was mich ausmacht und was ich wirklich möchte,
wird mir im Umkehrschluss häufig bewusst,
dass es der Welt um mich herum oft nicht passt,
was ich denke, fühle und möchte
oder meine Bedürfnisse und Ansichten können oder wollen nicht nachvollzogen werden.

So entsteht manchmal ein Konflikt in mir,
der mich beinahe bewegungsunfähig, sowie entscheidungsunfreudig macht.

Auf der einen Seite empfinde ich Empathie für mich selbst und trage den Wunsch in mir, gut für mich zu sorgen,
auf der anderen Seite, fühle ich in mir den starken Wunsch nach einer Harmonie mit Anderen,
nötigenfalls auch über die eigenen Kräfte und Wünsche hinausgehend.

Verhalte ich mich, wie die Anderen es gerne hätten,
tut es mir oft selbst nicht gut.
Stehe ich jedoch zu dem, wie ich es selbst gerne hätte,
bin ich häufig unglücklich, weil ich die Disharmonien die dadurch of entstehen, spüren kann.

Was ich mir wünsche ist,
dass wir einander zuhören,
unterschiedliche Erlebniswelten akzeptieren und erkennen,
dass unterschiedliche Wahrnehmungsfelder uns bereichern können.

Ich wünsche mir eine gegenseitige Neugierde und Akzeptanz,
besonders dahingehend, was unterschiedliche Bedürfnisse, Betrachtungsweisen und Wahrnehmungen betrifft.

© Loubins Way