Schwindel- und Angstsymptome?

KLEINER BEITRAG ÜBER MEINE ERFAHRUNGEN MIT SCHWINDEL- SOWIE ANGSTZUSTÄNDEN
und der Frage: „WAS TUN?“

Meine Schwindel- sowie Angst Zustände waren manchmal so extrem, dass ich dachte ich müsste sterben.
Der Schwindel z.B. ging, dass ich ohnmachtsähnliche Anfälle bekam, die wiederum Angst auslösten.

Der Schwindel ließ mich häufig so stark schwanken, dass ich wie betrunken torkelte.

ICH SCHÄMTE MICH FÜR DIESEN ZUSTAND der mich selbst, zusätzlich zur Scham, auch stark ängstigte und

VERMIED ES IMMER HÄUFIGER UNTER MENSCHEN ZU GEHEN UM NICHT NEGATIV AUFZUFALLEN.

Viele Jahre habe ich versucht die KONTROLLE ÜBER MICH UND MEINEN KÖRPER ZURÜCK ZU ERLANGEN.
Habe gegen den Schwindel, gegen die Ängste ANGEKÄMPFT auf verschiedenste Art und Weise.

Meine KONTROLLVERSUCHE halfen mir jedoch maximal kurzfristig….langfristig leider nicht.
Doch dann begann sich etwas in mir zu verändern…. Als nichts anderes WIRKLICH  HALF,
fragte ich MICH SELBST, MEIN TIEFSTES INNERES was es brauchte und was ich nicht zu verstehen bzw. anzunehmen verstand.

Im tiefsten Innersten begegneten mir die Wörter VERTRAUEN und KONTROLLE.
Beim nächsten Schwindel- sowie auch Angstanfall habe ich mich dann innerlich fallen lassen, DER SITUATION ERGEBEN.
Ich habe mich meinem Körper, sowie auch Gott (bzw. dem großen Ganzen oder wie auch immer jeder für sich die allumfassende Liebe nennen mag) hingegeben…..mich absolut verwundbar gemacht und alle KONTROLLWÜNSCHE LOSGELASSEN.

In dieser vermeindlichen Hilflosigkeit ist etwas geschehen…. Meine Ängste, mein Schwindel beruhigten sich und ich hatte den Raum zu fragen was sie mir sagen wollten.
In diesem Moment der absoluten Einheit mit mir und der allumfassenden Liebe wurde ich ganz ruhig und klar.
Es war mir möglich, in mir selbst nach Lösungsansätzen für meine jeweiligen Situationen zu suchen.
Dieses aktive Tun und Denken für mich selbst nahm mir die Angst und den Schwindel.

Durch die positiven Erfahrungen bin ich natürlich langfristig nicht sofort komplett genesen aber ich weiß,
der Versuch meine Körperreaktionen kontrollieren zu wollen war für mich NICHT der richtige Weg!
Den Mut aufzubringen mich fallen zulassen, mir selbst und vor allem dem großen Ganzen zu vertrauen war ein erster Schritt in Richtung Besserung. Ich habe mich für den Moment des Vertrauens daran erinnert, dass ich es wert hin, dass ich es verdiene als Teil des großen Ganzen unterstützt zu werden und an Geborgenheit und Schutz zu glauben.
Ich wünsche allen Betroffenen, dass ihr den Mut habt, es einmal auszuprobieren wirklich voller Vertrauen zu sein.
Damit meine ich nicht den Wunsch nach Vertrauen, sondern „wirkliches ganz tiefes“ Vertrauen.