Auseinandersetzungen und Stress durch
PERSPEKTIVWECHSEL vermeiden…

🍀

Stressige Momente und Auseinandersetzungen entstehen häufig indem wir
NICHT WAHRNEHMEN,
dass jeder einzelne von uns Dinge und Ereignisse auf (s)eine ganz individuelle Art und Weise wahrnimmt. Haben wir das Gefühl und gehen davon aus, dass unser Gegenüber eine Situation oder ein Ereignis aus der gleichen Perspektive betrachtet wie wir selbst, kann das schnell zu Frustrationen führen, da wir daraufhin oft davon ausgehen, einem ähnlichen Impuls und ähnlichen Vorstellungen zu folgen. Aus der Wahrnehmung und dem Glauben heraus Dinge aus der gleichen Perspektive zu betrachten, entsteht in vielen Situationen häufig ein Gefühl von…aneinander vorbei reden, nicht verstanden zu werden bzw. den anderen nicht zu verstehen, obwohl aus der Perspektive des jeweils Einzelnen alles glasklar und plausibel…und nur der andere „begriffsstutzig“ erscheint

😉

Unverständnis, Frustration, Wut oder auch Enttäuschung entstehen dann auf allen Seiten

PERSPEKTIVWECHSEL

Nicht wahrgenommene unterschiedliche Perspektiven können also zuUnverständnis, Disharmonie, Streit, Dominanz oder auch Stress führen.

EIN KLEINES BEISPIEL

Der Papa ist mit seinem Kind auf dem Weg zur Kindertagesstätte. Er ist spät dran, denn er hat gleich noch einen wichtigen Termin. Mit seinen Gedanken ist er voll und ganz damit beschäftigt, das Kind so schnell wie möglich in die Kindertagesstätte zu bringen, um den Kopf frei zu haben.
Sein Kind, welches Hunde liebt und den Nachbarshund entdeckt, bleibt jedoch stehen und lässt sich nicht zum Weitergehen bewegen.

Es taucht ganz ein in seine Welt, bleibt hartnäckig und lässt sich nicht davon überzeugen diesen Moment zu verlassen.

Zunächst versucht es der Papa freundlich…Komm bitte weiter. Dann versucht er es mit Erklärungen, denn normalerweise reagiert sein Kind verständnisvoll auf seine Erklärungen.
In diesem Moment jedoch schenkt es seine ganze Aufmerksamkeit und Freude dem Hund und achtet überhaupt nicht auf die Aussagen und Erklärungen des Papas.

Das Kind ist in diesem Moment in seiner ganz eigenen Welt, im Hundeglück und mit seiner ganzen Wahrnehmung einzig und allein in diesem glücklich machenden Gefühl.

Der Vater ist zunehmend frustriert und wird ungeduldiger, besonders deshalb, weil er weiß, dass das Kind an anderer Stelle durchaus schon in der Lage ist, Erklärungen zu verstehen und auch entsprechend zu reagieren.
Doch diesmal lässt es sich selbst durch liebe Worte, Freundlichkeit und später auch die zunehmende Dominanz und Lautstärke des Vaters nicht aus dieser Welt reißen.

Die Situation endet schließlich auf die Art und Weise,
dass der Vater das Kind fest an die Hand nimmt, es gegen seinen Willen aus der Situation zieht und zur Kindertagesstätte bringt. Aus seiner Sicht hat er zuvor alles getan, um auf liebevolle Art und Weise aus der Situation herauszukommen,
doch…das Kind hatte ja kein Verständnis gezeigt…. war aus seiner Sicht einfach nur bockig.

Der Vater blieb in dieser Situation auf der Verstandes-Ebene und hat die Situation einzig und allein aus seiner Perspektive heraus betrachtet.

Das Kind wiederum hatte in diesem Moment der Freude keinen Zugang zu einem Verständnis aus der Erwachsenenperspektive heraus,
denn es selbst fühlte einfach nur den glücklichen Moment der Gegenwart.

Das sein Sträuben und auch Weinen nicht geholfen hat und der Vater letztendlich sogar mit Dominanz reagierte,
macht es traurig, hilflos, unsicher oder auch wütend.

WAS WÄRE HILFREICH?

Hilfreich wäre es gewesen, wenn der Vater wahrgenommen hätte, dass es ihm leichter gelingen kann die Situation zu ändern, indem er zunächst einmal die Perspektive seines Kindes einnimmt.

Sieht er sich selbst in der Rolle des Kindes, welches in diesem Moment einzig und allein den Wunsch verspürt, um jeden Preis noch ein bisschen länger bei dem Hund zu bleiben,
gelingt es ihm sicherlich auch viel leichter und ehrlicher,
die richtigen Worte und somit den Zugang zum Kind zu finden.
Worte wie: “ ach ich kann dich so gut verstehen, der Hund ist wirklich so niedlich, ich kann verstehen, dass du gerne noch bleiben möchtest um ihn zu streicheln. Aber Papa muss pünktlich bei der Arbeit sein und deshalb müssen wir jetzt weitergehen, auch wenn ich weiß, dass du gerne noch bleiben würdest.
Am Nachmittag können wir ja noch einmal nach ihm schauen oder vielleicht können wir ja sogar einmal bei seinen Besitzern klingeln.“

Auf diese Art und Weise hätte er sich in die Perspektive des Kindes hineingefühlt und aus dieser Perspektive heraus dem Kind glaubhaft zu verstehen gegeben, dass er mit ganzem Herzen verstehen kann, dass es selbst noch so gerne in der Situation, also beim Hund, bleiben möchte.

Alleine das Verständnis für das eigene Bedürfnis tut dem Kind gut und ermöglicht ihm eventuell einen ganz anderen Zugang zum Geschehen.
Es fühlt sich nicht ungerecht behandelt, sondern wahrgenommen und verstanden und kann so viel leichter mit der Konsequenz, aus der Situation heraus gehen zu müssen, umgehen.

Indem der Vater einen Perspektivwechsel vollzieht und die Situation aus dem Blickwinkel des Kindes betrachtet, kann sich die Situation für beide Seiten zum Positiven ändern, obwohl die Konsequenz… nämlich das Weitergehen… weiterhin besteht.

Wertschätzung des individuellen Empfindens lässt viel Raum für gegenseitiges Verständnis.

🤸

Fazit: Ganz unabhängig davon, ob man einem Kind oder einem Erwachsenen in bestimmten Situationen oder Ereignissen begegnet ist es unterstützend und hilfreich,
eine mögliche unterschiedliche Perspektive in Betracht zu ziehen,
sich in diese hineinzuversetzen und nicht pauschal davon auszugehen, dass jeder den gleichen Blickwinkel in sich trägt.

Auf diese Weise lässt sich sicherlich so mancher Stress, so manche Auseinandersetzung vermeiden.

© Loubins Way


Einander verstehen,
gemeinsam glücklich sein

Das Persönlichkeitsmerkmal Hochsensibilität verstehen zu lernen ist wichtig,
um bei hochsensiblen Kindern auf bestimmte Reaktionen und Verhaltensweisen,
die sich häufig von denen normalsensiblen Kinder unterscheiden, angemessen reagieren zu können
und dadurch eine Treppe abwärts zu vermeiden.

Reizüberflutung
⬇️
Fehlendes Verständnis und außen
⬇️
Wachsende Anspannung Unsicherheit
⬇️
Übererregung
⬇️
Angriff oder Rückzug
⬇️
Selbstzweifel

Bestimmte Reaktionen hochsensibler Kinder wie extremer Rückzug, Unnahbarkeit oder auch Aggression, Wut und Angriff,
haben ihren Ursprung in der Reizüberflutung,
in die die Kinder aufgrund ihrer ausgeprägten Wahrnehmungsfähigkeit schnell gelangen können.

Die hohe Wahrnehmungsfähigkeit, durch die sie alles bis ins kleinste Detail wahrnehmen und auch die Tiefe Verarbeitung von Reizen, die viel mehr Zeit benötigt als bei anderen Kindern, führen bei vielen hochsensiblen Kindern schnell zu der sogenannten Reizüberflutung.

Wird diese als solche nicht wahrgenommen und den Kinder nicht unmittelbar ermöglicht,
sich durch eine ruhige oder auch aktive Auszeit von der Reizüberflutung zu erholen,
oder wird ihnen darüber hinaus sogar auch noch mit fehlendem Verständnis begegnet,
wachsen in ihnen,
zusätzlich zur Reizüberflutung,
schnell auch Anspannung und Unsicherheit.

Dies wiederum führt dann oft zu einer weiteren Übererregung,
auf die die Kinder mit Rückzug oder Angriff reagieren.

Häufig wird ihr Verhalten dann missinterpretiert und mit dem Verhalten anderer Kinder verglichen, anstatt es individuell zu betrachten und mit in Betracht zu ziehen, welche Ursachen eventuell ausschlaggebend für das Verhalten sein könnten.
Nach der Ursache zu suchen ist unendlich wichtig in Bezug auf das Verhalten hochsensibler Kinder,
um entsprechend des Auslösers angemessen reagieren zu können.

Geschieht das nicht und die hochsensiblen Kinder werden mit anderen über einen Kamm gescheert, kann das nach sich ziehen, dass bestimmte Konsequenzen erfolgen, die im Bezug auf die Bedürfnisse der hochsensiblen Kindern absolut ungeeignet sind.

Ein Kind welches in seiner Reizüberflutung nicht aufgefangen und nicht verstanden wird, versteht häufig die Welt nicht mehr und gelangt schnell in Selbstzweifel.

Dabei ist gerade ein gesunder Selbstwert so unendlich wichtig für hochsensible Kinder,
um ein positives Gefühl dafür zu entwickeln, dass sie sich von anderen Kindern unterscheiden und dass das völlig in Ordnung ist.

Hochsensible Kinder die sich im Positiven annehmen können in ihrer Unterschiedlichkeit,
können sehr viel leichter das positive Potential in sich entdecken und leben,
als Kinder mit einem wenig ausgeprägten Selbstwert.

Aufgrund dessen kann ich nur jedem Menschen, der ein hochsensibles Kind in seiner Familie oder in seinem Umfeld hat empfehlen,
sich mit dem Persönlichkeitsmerkmal Hochsensibilität zu beschäftigen,
um
EINANDER ZU VERSTEHEN
und
GEMEINSAM GLÜCKLICH ZU SEIN

© Loubins Way


Als hochsensibler Mensch möchte ich NICHT in eine Schublade gesteckt werden…
Ich bin ICH… genau so wie du… DU bist

Ich bin anders als viele andere…
aber immer auch ich selbst

Ich wünsche mir, dass ich mit all dem was mich ausmacht,
wahrgenommen,
verstanden und angenommen werde

Genauso wie auch ich, andersfühlende und andersdenkende Mitmenschen als ganz individuelle Persönlichkeiten, wahrnehme

Die Vielschichtigkeit der Menschen ist etwas ganz Wundervolles und Wertvolles,
wenn man sie mit einem offenen und wohlwollenden Auge betrachtet

© Loubins Way


Der SECHSTE
bzw. „SIEBTE“ SINN

Selbstannahme… Ich bin okay so wie ich bin

Hochsensible Menschen haben häufig eine überproportional ausgeprägte sensible Wahrnehmungsfähigkeit.
Oft ist es eine Mischung von zwei bis drei der fünf Sinne (sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen) die bei ihnen besonders ausgeprägt sind.

Manche reagieren auf Licht und Farben besonders stark, manche wiederum auf Geräusche und Gerüche oder haben ein ausgeprägtes und feinsinniges Geschmacksempfinden.
Andere wiederum sind u.a. extrem empfindlich in Bezug auf Empfindungen auf der Haut oder auch in Bezug auf bestimmte Berührungen.

In Bezug auf die sensible Wahrnehmungsfähigkeit ist vielen Hochsensiblen gemein,
dass sie aufgrund dessen häufig missverstanden oder gar als etepetete, überzogen oder pingelig bezeichnet, sowie zum Teil auch abgelehnt werden.

Wo im Miteinander ein tiefes Verständnis, sowie eine Akzeptanz für die ausgeprägten fünf Sinne schon fehlt, ist meist auch kaum ein Verständnis in Bezug auf den sechsten Sinn vorhanden…

DER SECHSTE SINN

Über die 5 Sinne, sowie auch über viele alltägliche Wahrnehmungen hinaus,
nehmen viele hochsensible Menschen oft auch andere Energien wahr,
die für viele normal-sensible kaum oder gar nicht greifbar sind.
Auch Visionen und Ahnungen sind ihnen häufig nicht fremd.

Hochsensible mit dem sechsten Sinn sind diejenigen,
die man in der Regel als hellsichtig oder hellfühlig bezeichnet, die übersinnliche Wahrnehmungen haben
und häufig einen Hang zum Spirituellen in sich tragen.

Viele ihrer Wahrnehmungen und Empfindungen,
die auch Einflüsse außerhalb der normalen Wirklichkeit mit einschliessen,
können Sie oft selbst über lange Zeiträume hinweg gar nicht einordnen,
da sie sich mit diesen Empfindungen in der Gesellschaft kaum spiegeln
und sich darüber hinaus in ihrem persönlichen Umfeld oft gar nicht darüber austauschen können,
bzw. auch schief angeguckt werden, wenn sie darüber sprechen.

Das Unverständnis und die Ablehnung können dazu führen, dass HsP beginnen an ihrem sechsten Sinn zu zweifeln oder aber sich mit diesem Sinne abgelehnt fühlen und diesen aufgrund dessen unterdrücken oder verleugnen.

Doch der sechste Sinn ist,
genau wie die anderen fünf Sinne,
ein ganz wunderbarer Sinn…
Ein Sinn, der auf seine ganz individuelle Art und Weise Sinn macht…
😉

Er ist eine Gabe, die angenommen, respektiert, gelebt und geliebt werden möchte.

Deshalb ist es meiner Meinung nach wichtig, sich als hochsensibler Mensch mit einer ausgeprägten Wahrnehmungsfähigkeit immer wieder ins Gedächtnis rufen,
dass Menschen unterschiedlich wahrnehmen und empfinden und das das so auch in Ordnung ist.

Es ist nicht nötig
sich immer wieder selbst zu hinterfragen oder abzulehnen oder aber hinterfragt und abgelehnt zu werden.

Von Bedeutung hingegen ist es wahrzunehmen, dass jeder Mensch ganz unterschiedliche individuelle Grenzen der Wahrnehmung in sich trägt
und das aufgrund dessen eine gegenseitige Offenheit und Akzeptanz von hoher Bedeutung sind.

Also ihr lieben sensitven Mitmenschen, fühlt und nehmt wahr,
auf eure ganz eigene Art und Weise und lasst euch diese Wahrnehmungsbegabung von niemanden ausreden,
auch nicht von euch selbst…

© Loubins Way


Viele sensitive, sowie auch viele hochsensible Menschen
spüren tief in sich das Gefühl, dass es etwas geben könnte, zwischen Himmel und Erde, was man mit den Augen nicht sehen kann, was die Wissenschaft noch nicht greifen kann, was viele Mitmenschen überhaupt nicht wahrnehmen.
Manche tragen ein Gefühl der Unvollständigkeit in sich und sind auf der Suche nach etwas Verlorenem…
Vielleicht gehörst auch du zu diesen Menschen und magst den kleinen persönlichen Beitrag weiterlesen…

Ich bin…
💫
ES WAR EINMAL
Vor langer langer Zeit, als ich noch klein war.
war ich schon interessiert daran, mich wahrzunehmen mit all dem was mich ausmacht.
Schon als Kind fragte ich mich wer ich wohl sein mag, wo ich herkomme und wo ich mal hingehen werde, wenn ich nicht mehr auf dieser Welt bin.

Wenn ich mich mit diesen Gedanken, die ich unendlich spannend fand, gerne austauschen wollte mit meinen Freundinnen und Freunden, meinen Klassenkameraden…
ja auch mit meinen Eltern,
erntete ich im schlimmsten Fall Spott und Hohn, im besten Fall ein: „Kind… was du immer alles so denkst,
oder… dein ewiges „warum“ ist ganz schön anstrengend…

So hörte ich eines Tages zwar auf zu fragen, doch hörte ich niemals auf,
es zu empfinden und mich selbst zu fragen.

Viele Jahre meines Lebens, vor allem als Kind war der Himmel für mich ein Ort, von dem ich glaubte,
dass ich irgendwie damit verbunden bin,
so als wäre ich von einem anderen Stern und irgendwie auf diese Welt gelangt.

Je mehr der Verstand und das Erwachsenendenken Einzug hielt in mein Leben,
umso mehr zog ich meine Gefühle und Gedanken vom Himmel ab und richtete sie auf die Erde.

Hier auf der Erde interessierte ich mich nun für Philosophie, Psychologie, für unterschiedlichste Glaubensrichtungen, für die Menschen im allgemeinen, stets verbunden mit dem Bedürfnis, diese Welt mit all ihren Bewohnern verstehen zu lernen und irgendwie anzukommen.

Anzukommen…
ja wo eigentlich?
Was war das für eine Suche, was war das für ein Gefühl, trotz meiner körperlichen, geistigen und seelischen Anwesenheit hier auf Erden, immer noch das Gefühl zu haben, unrund zu laufen und nicht vollständig zu sein.

Weder der Blick auf den Himmel noch das Leben auf Erden, lösten in mir das Gefühl,
ganz, heil und vollständig zu sein, aus.

Auch im… ja schon fortgeschrittenen Erwachsenenalter
war ich nach wie vor auf der Suche nach etwas Verlorenem
und obwohl ich auf meinem Weg schon so viele wundervolle Dinge erfahren und lernen konnte,
fühlte ich mich lange Zeit nach wie vor, tief im Inneren einsam.

Doch jeder einzelne Schritt meines Weges war wichtig für mich und jetzt im Nachhinein bin ich dankbar, dass ich sie alle gegangen bin.
Meine nie endende Offenheit, viele kleine Erfahrungswerte, Informationen und Lehren des Lebens zusammengefasst, haben mich letztendlich doch ankommen lassen…

Ankommen bei mir,
ich bin aufgewacht, (das klingt vielleicht für den einen oder anderen komisch, ist aber so…)
Die Verbundenheit zu allem Ursprung finde ich in mir,
sowie alle Lösungen und alle Antworten auf alle Fragen.
Irgendwie war es plötzlich da dieses Wissen, dieses Gefühl nach langer Suche aufgewacht zu sein und es zu erkennen.
💫 Ich fühle mich untrennbar verbunden mit der Energie des Seins 💫

Ich bin glücklich
ICH BIN

© Loubins Way


WACHSTUM
🌱🌿🍀🌺
Ich weiß nicht wie es dir geht,
aber ich bin NICHT
von klein auf happy hochsensibel gewesen.

Ich persönlich bin einen langen langen Weg gegangen, um endlich im positiven Sinne bei mir als hochsensiblen Menschen anzukommen.

Aber das bin ich jetzt
und ich bin glücklich damit,
niemals möchte ich tauschen, denn so nach und nach hat sich über all die Jahre meine große Verunsicherung gewandelt
in eine große Freude und Anerkennung mir selbst, bzw. meiner Hochsensibilität gegenüber.

Heute freue ich mich über all das,
was mich ausmacht.
Auch kann ich mich anderen gegenüber mittlerweile ganz gut erklären.
Nicht immer verstehe ich die Gefühlsebenen manch anderer, doch
fällt es mir zunehmend leichter, unterschiedliche Empfindungen anzuerkennen und nachzuvollziehen.

Ich bin gewachsen…
aus mir selbst heraus
und vielleicht geht es dir ja ebenso,
dass du herausgewachsen bist
aus alten Verunsicherungen und Herausforderungen
und mit viel Freude
all deine Stärken und Gaben
lieben und leben
gelernt hast.

Solltest du noch auf dem Weg sein, möchte ich dich mit Freude dazu inspirieren, an dich selbst zu glauben und daran, deinen ganz persönlichen freudvollen Weg zu finden

Happy hochsensibel…
klingt das nicht schön!?!

© Loubins Way


Hochsensibilität
ist KEINE Krankheit
Um Missverständnisse durch manche Überschneidungen zu einigen Erkrankungen zu vermeiden,
ist es jedoch sinnvoll, sich bei Bedarf mit dem Thema Hochsensibilität im Detail zu beschäftigen
🍀🌱❌⚕️❌🌱🍀

Immer wieder begegne ich Mitmenschen, die verunsichert sind und vermuten, dass die Hochsensibilität eine Krankheit sein könnte.
In einschlägigen Ratgebern schauen dann einige von ihnen nach Überschneidungen zu bestimmten (beispielsweise psychischen) Erkrankungen und sind extrem verunsichert, wenn sie gewisse Überschneidungen zu eigenen Verhaltensweisen, Wahrnehmungen und Empfindungen entdecken.

Aufgrund dessen möchte ich mit diesem kurzen Beitrag noch einmal kurz und klar darauf hinweisen,
dass die Hochsensibilität keine Krankheit ist.
Sie bedarf keiner Diagnose und ist auch im ICD-10 dem internationalen Diagnoseschlüssel nicht verzeichnet.
Man „hat“ auch keine Hochsensibilität, sondern man „ist“ hochsensibel.

Hochsensibilität
ist ein ererbtes, also angeborenes Persönlichkeitsmerkmal.
Persönlichkeitsmerkmale werden häufig auch als Wesensmerkmale oder einfach als Temperament bezeichnet.
Ca.15 bis 20% der Menschen bringen das Persönlichkeitsmerkmal Hochsensibilität mit auf die Welt.

Dennoch wirft sich, gerade bei verunsicherten Menschen, aber auch bei Fachleuten, immer wieder einmal der Gedanke auf,
ob auf neurologischer Ebene vielleicht doch eine Ähnlichkeit besteht, beispielsweise
zu psychischen Störungen wie beispielsweise Autismus, PTBS, oder auch einer Schizophrenie.

Auch einige Gemeinsamkeiten in Bezug auf bestimmte Merkmale, die auf das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom ADHS/ ADS hinweisen, lassen so manche falsche Schlussfolgerung im Bezug auf die Hochsensibilität zu.

Bisherige, sowie auch neuere Untersuchungen (aus dem Jahr 2018) von Elaine Aron und Bianca Acevedo,
machen jedoch deutlich,
dass sich die Hochsensibilität auf neurologischer Ebene ganz klar von psychischen Störungen unterscheidet,
z.B. dahingehend, das hochsensible Menschen einen erhöhten Input selbst regulieren, sowie Reize verarbeiten und integrieren können.

Ein kurzes Beispiel in Bezug auf AD(H)S und Hochsensibilität

Im Vergleich von Hochsensibilität und ADHS, gibt es eine erhebliche Menge an Gemeinsamkeiten.
Aufgrund dessen kann es geschehen, dass die Hochsensibilität mit ADHS verwechselt werden kann, vor allem dann,
wenn Fachleute, Erzieher, Lehrer und auch Eltern nicht ausreichend informiert sind in Bezug auf das Persönlichkeitsmerkmal Hochsensibilität.

Ein hochsensibles Kind ist beispielsweise oft in Gedanken versunken und nicht so ganz bei der Sache.
Es ist häufig schnell abgelenkt und kann sich aufgrund dessen oft nicht konzentrieren. Auch eine gewisse Entscheidungsunfähigkeit ist häufig vorhanden.

Das ähnelt dem Verhalten eines Kindes mit dem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom, welches häufig ebenfalls leicht ablenkbar und nicht so ganz bei der Sache ist.
Welches sich oft schwer tut, sich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren und ebenfalls Schwierigkeiten bei der Entscheidungsfindung hat.

Betrachtet man die Verhaltensweisen der Kinder nur oberflächlich, kann es schnell zu Verwechslungen kommen,
umso wichtiger ist es, sich bei Bedarf umfassend zu informieren.

In Bezug auf das Beispiel bestehen beispielsweise
wesentliche Unterschiede zwischen Hochsensibilität und ADHS dahingehend,
dass hochsensible Kinder in der Lage sind, nach einer Ablenkung schnell wieder in die ursprüngliche Tätigkeit zurückzufinden,
wobei hingegen Kinder mit den Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom Probleme haben, von alleine zu ursprünglichen Tätigkeit zurückzukehren.

Auch können sich hochsensible Kinder in einem „ruhigen“ Umfeld oft lange konzentrieren,
wobei hingegen es Kindern mit dem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom, auch bei einem optimalen Reiz Niveau eher nicht gelingt, sich längerfristig mit einer Sache zu beschäftigen.

Gegebenenfalls ist es sinnvoll, sich selbst oder entsprechend der Vermutung, das Kind umfassend zu beobachten und bestimmte Verhaltensweisen im Detail in Betracht zu ziehen, um eine realistische Einschätzung zu bekommen.
Kurze Momentaufnahmen hingegen können schnell ein falsches Bild vermitteln.

Aufmerksamkeit sowie eine langfristige Betrachtung unterschiedlicher Situationen, sind ein wichtiger Schlüssel, um herauszufinden was einen selbst oder eben auch das Kind ausmacht.
Missverständnisse und falsche Diagnosen können so vermieden werden.

🌸

Zum Abschluss des Beitrages möchte ich noch kurz erwähnen,
dass eine Hochsensibilität, die nicht erkannt ist „sekundär“ zu psychischen Störungen führen kann.
Aufgrund dessen ist es hilfreich und unterstützend, das Persönlichkeitsmerkmal Hochsensibilität möglichst frühzeitig wahrzunehmen und als solches zu erkennen.

KEINER MÖCHTE EINEN STEMPEL AUFGEDRÜCKT BEKOMMEN

Aus diesem Grund empfinde ich es als wichtig, sich den unterschiedlichsten Verhaltensweisen
mit einer gewissen Sensibilität, Offenheit und Achtsamkeit zu widmen und sich einen wertfreien Blick auf den Menschen dahinter zu bewahren.

Ein jeder Mensch profitiert davon,
wenn man ihm wertschätzend, anerkennend und liebevoll begegnet.
So kann sich das positive Potential in ihm mit ganzer Kraft und Freude entfalten,
ganz
unabhängig davon, welchen Namen die jeweiligen Verhaltensweisen tragen…
😉

© Loubins Way


HAPPY HOCHSENSIBEL
Wundervolle Gaben…
🌱🌿☘️

Ja… es gibt viele Herausforderungen, die mit der Hochsensibilität einhergehen,
aber es gibt eben auch
sehr sehr viele Gaben

Erinnere dich doch wieder einmal an deine persönlichen
ganz besonderen wundervollen Gaben…

Als hochsensibler Mensch trägst du viele davon in dir,
schenk ihnen doch wieder mal
(d)einen liebevollen Blick

Herzliche Grüße
Sabine

© Loubins Way


HAPPY HOCHSENSIBEL
🌸
Nein…
ich möchte nicht…
die Ellenbogen ausfahren müssen,
um wahrgenommen
und respektiert zu werden
und ich bin auch
nicht zu weich für diese Welt…

Ich vertraue auf
meine Stärken,
wie Sanftmut,
meinen ausgeprägten Spürsinn
und mein Empathie,
um in dieser Welt,
mit geradem Rückgrat,
achtsam im Umgang mit mir selbst
und allem um mich herum,
meinen Weg zu gehen

© Loubins Way




HOCHSENSIBLE GABEN im Beruf
🌸
Empfindsam zu sein heißt NICHT…
zu weich oder zu wenig belastbar zu sein…

Als hochsensibler Mensch EMPFINDE ICH VIELES SEHR VIEL INTENSIVER als so mancher normalsensibler Mitmensch.

Als „empfindsamer“ Mensch,
werde ich von meinen Mitmenschen oft als zu weich oder als wenig belastbar eingestuft.

Gerade in der Berufswelt, werden die Stärken empfindsamer Menschen häufig unterschätzt.

Doch habe ich als hochsensibler Mensch viele Gaben, die gerade im Beruf von großer Bedeutung sein können.
Besonders dann, wenn die Rahmenbedingungen passen, kann ich als hochsensibler Mensch, viele meiner GABEN in meinen Tätigkeitsbereich einfließen lassen.

🌸
Ich erkenne schnell Zusammenhänge und behalte leicht den Überblick darüber
🌸
Trage in mir eine große Wissbegierde
und lerne aufgrund dessen, vor allem Dinge die mich interessieren, gerne und schnell
🌸
Ich bin kreativ
🌸
Habe einen ausgeprägten Blick fürs Detail
🌸
Ich bin engagiert, arbeite gewissenhaft und sorgfältig
🌸
Ich habe ein gutes Gedächtnis und arbeite gerne lösungsorientiert
🌸
Ich bin empathisch, habe eine hohe soziale Kompetenz und eine gute Teamfähigkeit
🌸
Mein Gerechtigkeitssinn ist ausgeprägt und ein guter Ratgeber in Bezug auf ein gut funktionierendes Miteinander
🌸
Ich bin zuverlässig

© Loubins Way


KLEINE WAHRNEHMUNGS-KÜNSTLER
UND VIELFÜHLER
haben es, besonders wenn ihre Verhaltensweisen missverstanden werden, oft nicht leicht

Viele hochsensible Kinder (selbstverständlich auch viele hochsensible Erwachsene)
sind mit einer unermesslichen Anzahl von kleinen Fühlern ausgestattet,
die sie der Welt permanent aufnahmebereit entgegenstrecken.

Sie haben eine vielschichtige und umfassende WAHRNEHMUNG und sind somit immer auf Empfang.

Feinste Details werden von ihnen sowohl aus ihrer direkten Umgebung, als auch in größerer Entfernung wahrgenommen.
ALLE REIZE, ganz UNABHÄNIG davon,
ob es sich um WICHTIGE oder UNWICHTIGE Informationen handelt, strömen dabei mit maximaler Intensität auf die Kinder ein.

Aufgrund der hohen Wahrnehmungsflut können HsK unwichtige und wichtige Informationen nicht sofort voneinander unterscheiden.
Sollten sie also im Alltagsgeschehen nicht sofort und „angemessen“ auf bestimmte Informationen reagieren, liegt das nicht an ihrem Unwillen,
sondern an der Tatsache, dass ALLE Informationen zunächst ungefiltert aufgenommen und erst später betrachtet und bewertet werden.

Durch die hohe Aufnahme von Reizen benötigen HsK oft viel mehr Zeit zum Verarbeiten als normalsensible Kinder, sie sind dabei NICHT langsamer als diese, sondern haben einfach nur eine Unmenge mehr an Eindrücken zu verarbeiten.

Man kann die hohe Reizaufnahme mit einem Schwamm vergleichen, der alles was erreichbar ist aufsaugt, dessen Kapazität jedoch begrenzt ist.
Ist ein hochsensibles Kind erst einmal übersättigt an Reizen, hat es nur noch die Möglichkeit sich über eine AUSZEIT zu regenerieren, ansonsten läuft es wie der Schwamm, im wahrsten Sinne des Wortes über.
(Wie der Schwamm, der ausgewrungen werden muss, um neue Kapazitäten aufnehmen zu können, benötigt das hochsensible Kind in Bezug auf seine ausgeprägte Wahrnehmung Auszeiten zur Erholung und Regenerierung.)

Zu bedenken ist,
dass eine Auszeit nicht unbedingt eine Ruhepause sein muss,
manchem Kind entspricht anstelle von Entspannungsübungen und Ruhephasen eher eine aktive Auszeit, wie Körperübungen, Tanz oder auch Bewegung in der Natur.

Oft wissen die Kinder selbst ganz gut, welche Form der Auszeit ihnen guttut.
Durch eine ehrlich gemeinte Frage, was ihnen persönlich guttun könnte, fühlen sie sich in ihren Bedürfnissen wahrgenommen und wertgeschätzt.

Unterstützung benötigen sie hingegen in Form einer ERINNERUNG bzw. AUFFORDERUNG an eine Auszeit,
da sie die hohe Reizaufnahme, eine Überreizung und eine damit verbundene nötige Auszeit selbst oft nicht von alleine bemerken.
(Je jünger das Kind, umso mehr Unterstützung benötigt es dabei.)

Um ein hochsensibles Kind in Bezug auf seine umfassende Wahrnehmung möglichst optimal zu begleiten,
ist es unter anderem wichtig zu berücksichtigen,
dass hochsensible Kinder durch
die INTENSIVE AUFNAHME VON REIZEN,
sehr viel schneller an ihre Grenzen kommen, als normalsensible Kinder.

Beispielsweise kann ein ganz normaler morgendlicher Ablauf zu Hause, wie z.B. aufstehen, anziehen, frühstücken, sowie der Weg zur Kindertagesstätte, zum Einkaufen usw. das hochsensible Kind durch die VIELEN VON IHM WAHRGENOMMEN REIZE
schon an seine persönliche Stressgrenze bringen, wo andere längst noch in ihrer Wohlfühlzone verweilen.

So kann es vorkommen, dass manche Kinder aufgrund des erhöhten Stress-Levels, beispielsweise schon im zeitigen Vormittagsbereich deutliche Anzeichen von Überreizung zeigen.
Normalsensible Personen können in solchen Momenten oft kaum nachvollziehen bzw. nachspüren, weshalb das Kind „so früh“ schon so überreizt ist.

Sätze wie:
„Was hast du denn schon wieder, ist doch alles ganz entspannt“
„jetzt beeil dich doch mal, immer bummelst du so rum“
„Wie kannst du nur so austicken, wegen so einer Kleinigkeit“
sind völlig unangemessen und überreizen das Kind zusätzlich zur ohnehin schon angespannten inneren Reizfülle.

RÜCKZUG ODER AGGRESSION

Hochsensible Kinder reagieren bei Überreizung jeweils individuell und unterschiedlich.
Mögliche Reaktionen können unter anderem
Rückzug,
Wut oder Aggression
sowie auch körperliche Reaktionen wie beispielsweise Angst, Atemnot, Reaktions- oder auch Bewegungsunfähigkeit u.m. sein.

Häufig werden bestimmte Reaktionen der Kinder bei Überreizung von Außenstehenden missdeutet und entsprechend unangemessen darauf reagiert.
Um angemessen darauf reagieren zu können,
ist es wichtig, Zusammenhänge zwischen der ERHÖHTEN WAHRNEHMUNG und bestimmten VERHALTENSWEISEN zu verstehen.

WIE KANN ICH DAS KIND UNTERSTÜTZEN

In Bezug auf die vielschichtige und umfassende Wahrnehmung hochsensibler Kinder gibt es unterschiedliche Möglichkeiten Entlastung zu schaffen.
Hilfreich ist es:

◦ Reize frühzeitig als solche zu erkennen und
die Reizflut so gut es geht zu minimieren, damit das hochsensible Kind
nicht in eine Dauerstressschleife gelangt

◦ Individuelle Entlastungsmöglichkeiten zu finden und gemeinsam ausprobieren

◦ Eine gute und differenzierte Selbstwahrnehmung des Kindes zu fördern.
Je differenzierter die Selbstwahrnehmung, umso eher kann das Kind Reize
sowie eine mögliche Überreizung wahrnehmen

◦ Eine möglichst sparsame und übersichtliche Raumgestaltung, beziehungsweise
„reizarme Oasen im Raum“ zu schaffen

◦ Damit das Kind aufgenommene Reize verarbeiten kann, ist das Einplanen und Umsetzen
von Auszeiten ebenfalls wichtig

◦ Ein angebotenes Glas Wasser unterstützt das Kind bei der Stressminimierung

◦ Entspannungsübungen sowie auch Körperübungen, je nach Bedürfnis des Kindes

◦ Liebevolle Berührungen können, wenn das Kind sich dafür entscheidet, zur Entspannung
führen und Stresshormone abbauen.
Die Zentren im Gehirn, die zur Problemlösung verantwortlich sind, können sich
entspannen
Raum für Vertrauen und Wohlbefinden entsteht.

◦ Von besonderer Bedeutung ist es zu verstehen, dass Kinder mit einer stark
ausgeprägten Wahrnehmung NICHT nörgelig, anstrengend, launisch, übersensibel oder
unberechenbar sind,
sondern ihre jeweiligen Verhaltensweisen der extremen Aufnahme von Reizen aller Art,
also der erhöhten Wahrnehmung gezollt sind,
die sich von der Wahrnehmung normalsensibler Menschen nicht unerheblich unterscheidet.

© Loubins Way


Hochsensible Kinder (Menschen)
leisten oft gedankliche Schwerstarbeit

Viele hochsensible Kinder haben die Tendenz, alles was Sie aufnehmen, miteinander in Beziehung zu setzen und zu verknüpfen,
sie können erstaunliche Zusammenhänge erstellen.

Neues verbinden sie dabei mit schon bekanntem Wissen und gleichen beides mit ihren Erfahrungen ab.
Sie überprüfen alles Aufgenommene in Bezug auf die Bedeutsamkeit, den Wahrheitsgehalt und mögliche Auswirkungen hin.

In der Regel werden dabei alle Eventualitäten,
mögliche Gefahren oder auch Hindernisse durchdacht.
Ein solches vernetztes Denken ist gedankliche Schwerstarbeit.

Oft sitzen sie beim Nachdenken sogar über einen längeren Zeitraum regungslos da oder starren vor sich hin.
Es kann vorkommen, dass sie ungehalten, aggressiv oder wütend reagieren,
wenn sie durch bestimmte Umstände…
eigene Gedanken nicht mitteilen können,
sich mit ihren Gedankengängen ausgeschlossen
oder nicht ernstgenommen fühlen.

Die Kinder benötigen viel Zeit,
um beispielsweise ihre kleinen und großen Probleme von allen Seiten zu beleuchten und mit ihnen umzugehen.

Viele tragen das Bedürfnis in sich,
immer einen guten Überblick zu behalten,
sich fester Strukturen und Abläufe sicher zu sein
und auf Regelmäßigkeiten vertrauen zu können.

In Bezug auf das vernetzte Denken, können die Kinder schnell in große emotionale Aufruhr geraten, wenn es z.B. unerwartete Veränderung im Tagesablauf gibt, etwas Unvorhersehbares geschieht oder auch besondere Ereignisse wie z.B. Ausflüge und unangekündigte Aktionen anstehen.

Es fehlt ihnen in solchen Momenten die Möglichkeit, die entsprechende Situation schon im Vorfeld sorgfältig von allen Seiten betrachten und durchdenken zu können, sowie diese auf möglicherweise auftretende Unsicherheiten abklopfen, bzw. sich darauf einstellen zu können.
Besondere Ereignisse, wie beispielsweise Ausflüge, werfen bei ihnen oft eine Gedankenlawine, verbunden mit vielen Fragen und Unsicherheiten auf.

Unterstützung

Um die Kinder in ihrem Bedürfnis, einen guten Überblick zu behalten, zu unterstützen,
ist es wichtig, sie soweit es möglich ist,
rechtzeitig und angemessen auf Veränderungen, beispielsweise im Tagesablauf oder bei besonderen Ereignissen vorzubereiten.
Die entsprechenden Situationen sollten möglichst in allen Einzelheiten besprochen werden.

Geben sie den Kindern die Möglichkeit,
all ihre gedanklichen Ergebnisse und Überlegungen mitteilen zu können,
auch wenn ihre Art zu denken komplexer und zeitintensiver ist, als ihre eigene oder die vieler anderer Kinder.

Wichtig ist auch, den großen Zeitbedarf auf gar keinen Fall
als PROVOKATION,
als HEISCHEN NACH AUFMERKSAMKEIT
oder als TAGTRÄUMEREI zu interpretieren,
sondern sich immer wieder bewusst zu machen, dass die komplexen Gedankengänge der Kinder einfach ihre Zeit benötigen.

❤️

Fühlt das Kind sich mit seiner Art zu denken ehrlich angenommen und wertgeschätzt,
kann es das positive Potential des vernetzten Denkens, im positiven Sinne für sich annehmen und entwickeln.

© Loubins Way


HOCHSENSIBILITÄT (Sensible Körper)
Bitte sag niemals zu mir… “ stell Dich nicht so an“
🌼
Hochsensible Kinder haben meist auch hochsensible Körper, sie nehmen aufgrund ihrer feinen Antennen ein Unwohlsein, Schmerzen und Beschwerden maximal intensiv wahr. Auch gelangen Sie häufig in ein Gefühl von Unwohlsein, ohne das ein direkter Grund dahinter zu erkennen ist. Oft zeigen sie ganz deutliche körperliche Signale, klagen beispielsweise über extreme Bauchschmerzen oder haben Atemprobleme, die dann, bei der Abklärung über den Kinderarzt, ergebnislos bleiben.

Deutliche körperliche Signale hochsensibler Kinder sind beispielsweise:

▪️Plötzlicher Energieverlust und Müdigkeit
▪️Gefühlsschwankungen verbunden mit Hunger und Durst aufgrund des instabilen Blutzuckerspiegels
▪️Schwitzen und Übelkeit inmitten größere Menschenansammlungen und generell zu hoher Reizdichte
▪️Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwierigkeiten, bei allzu großem Lärm, sowie unter anhaltendem Stress
▪️Verspannungen und Schmerzen vor allem in akuten Stresssituationen, in variierendem Körperregionen, die sich
bei den Kindern häufig als verstärkte Bauch- und Kopfschmerzen äußern.
▪️Verdauungsprobleme in der gesamten Bandbreite zwischen Durchfall und Verstopfung
▪️Allergien und Hautreaktionen als Reaktion auf Dauerstress und in Kombination mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten
▪️Atemprobleme bis hin zur Asthma

Häufig ist es ihr Stresserleben, welches sich über den Körper ableitet. Körperliche Signale, die sich durch Schmerzen und Beschwerden zeigen, treten bei ihnen häufig „ganz plötzlich“ auf und oft hängen diese Beschwerden mit besonderen physischen Herausforderungen oder auch mit reizintensiven Zeiten zusammen. Des Weiteren sind viele der Kinder anfällig in Bezug auf Infekte, da ihr körperliches Gleichgewicht, sowie auch ihre Widerstandskräfte, durch das stetig hohe Stresslevel geschwächt sind.

Es kann auch vorkommen, dass die Kinder von einem Moment auf den anderen, einen Großteil ihrer Energie verlieren und sie innerhalb von Minuten aus einer aktiven Phase in eine völlige Energielosigkeit umkippen können. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass das Nervensystem des Kindes, wenn es aufgrund massiver Überreizung, sowie ohne ausreichende Regenerationsphasen, außerhalb seiner Komfortzone ist, zuerst immer in den aktivierten Bereich ausschlägt. Das könnte sich beispielsweise dahingehend zeigen, dass ein Kind, welches eigentlich eher vorsichtig ist und ein ruhiges Wesen hat, plötzlich ein völlig auf- und überdrehtes Verhalten zeigt. Der Überaktivität, als Übersteuerung des Nervensystems nach oben, folgt dann zwangsläufig eine Übersteuerung in den unteren erregbaren Bereich, der bei dem Kind mit Erschlaffung bis hin zum Kollabieren einhergehen kann. Oft brauchen die Kinder lange, um wieder zu Kräften zu kommen.
🌼
Da viele hochsensible Kinder in ihrer Kopf- und Gedankenwelt zu Hause sind und ihren Körper darüber zu vergessen scheinen, kann die fehlende Achtsamkeit für den Körper oft ein Gefühl von Unwohlsein bewirken, ohne das ein direkter Grund dafür zu erkennen ist. Zeigen sich bestimmte körperliche Anzeichen, wie Bauch- oder Kopfschmerzen aber erst einmal, neigen die Kinder aufgrund ihrer feinen Antennen dazu, die negativen Signale maximal intensiv wahrzunehmen.

Wichtig ist es, das SUBJEKTIVE SCHMERZEMPFINDEN des Kindes NICHT ANZUZWEIFELN! Auf keinen Fall sollte man Sätze sagen wie: „eben noch warst du noch ganz fröhlich und plötzlich hast du Schmerzen, das kann doch gar nicht sein,“ „man sieht ja gar nichts,“ oder „stell dich nicht so an.“ Solche Aussagen können das Kind extrem verletzen und es in Bezug auf seine Selbstwahrnehmung extrem irritieren.

Hilfreich hingegen ist es, wenn das Kind lernt, dass der Körper und dessen Sprache ein wertvolles Instrument zur Messung des eigenen Wohlbefindens sind. Lernt das Kind die Sprache des Körpers zur Messung des eigenen Wohlbefindens zu verstehen, gelingt es ihm auch, achtsamer auf dessen Signale zu hören.

Indem es ein Bewusstsein für die eigenen Bedürfnisse entwickelt, kann es schneller wieder ins Gleichgewicht kommen. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass Kinder je jünger sie sind, dabei umso mehr Unterstützung und Begleitung benötigen. In Bezug auf ihre Schmerzen und Beschwerden sind hochsensible Kinder häufig viel schneller verunsichert und verängstigt. Für sie ist es, neben der Akzeptanz in Bezug auf ihr subjektives Schmerzempfinden besonders wichtig, dass man ihnen auf empathische und respektvolle Art und Weise, unterstützend und aufmerksam begegnet.

In Bezug auf kleinere Verletzungen könnten beispielsweise Rituale hilfreich sein, die den Schmerz ernst nehmen, ihn aber zugleich auch bannen. Das kann etwas sein wie „den Schmerz wegpusten“ oder auch Sprüche und Lieder, wie beispielsweise „heile heile Segen.“ Bei deutlicheren Symptomen, eignen sich besonders bei älteren Kindern Übungen, die das Körperbewusstsein schulen. Unterstützend ist es auch, wenn das Kind lernt, dass seine unangenehmen Empfindungen nur ein Teil von vielen Empfindungen in ihm sind. Gelingt es dem Kind beispielsweise seinen Schmerz zu benennen und ihn von Außen anzuschauen, identifiziert es sich umso weniger komplett mit dem Schmerz, sondern nimmt diesen als einen Teil von vielen unterschiedlichen Empfindungen wahr. Auf diese Art und Weise kann aus ihrem Schmerzerleben schon etwas Wucht herausgenommen werden.
🌼
Ganz gleich auf welche Art und Weise ein hochsensibles Kind seinen Körper wahrnimmt,
zweifeln sie nie nie nie… niemals
an dem subjektiven Empfinden des Kindes.


EMPFINDSAMKEIT IST EINE STÄRKE

Die hochsensible Seele
möchte, um Teil der Gesellschaft zu sein,
nicht unempfindlicher sein
und auch nicht abgehärtet werden

Sie sehnt sich danach,
mit all ihren Wahrnehmungen und Empfindungen,
als Teil der Gesellschaft,
angenommen und wertgeschätzt zu werden

Ehrliche Wertschätzung lässt ihre Flügel wachsen
und ihr großes Potenzial entfalten,
um dieses für sich und andere
einzubringen

© Loubins Way




HAPPY HOCHSENSIBEL
❤️🕊️💝🕊️❤️

WAS ICH MIR WÜNSCHE…
🕊️ Ehrliches Interesse an dem, was mich als Person ausmacht
🕊️ Respektvolle Anerkennung meiner persönlichen Eigenschaften
🕊️ Aufrichtigkeit und echte Wertschätzung
🕊️ Ehrlichkeit auch bei unangenehmen Themen
🕊️ Das Akzeptieren von Grenzen
🕊️ Ein liebevolles, achtsames und unterstützendes Umfeld

WAS ICH MIT GANZEM HERZEN GERNE GEBE…
🕊️ Ich höre gut zu, bin loyal und mitfühlend
🕊️ Ich stelle detaillierte Fragen, interessiere mich für Hintergründe und liefere dadurch oft
Anregungen zum Weiterdenken
🕊️ Aufgrund meines eigenen großen Harmoniebedürfnisses bin ich oft ausgleichend und integrierend
🕊️ Ich höre mit meinem guten Spürsinn das Gras wachsen und nehme so Stimmungen und Missstände in besonders feiner Ausprägung wahr.
Dadurch kann ich schnell reagieren, wenn es dir nicht gut geht oder du Hilfe brauchst.
🕊️ Ich bin empathisch
🕊️ Ich fühle mit ganzem Herzen und bin ich ein liebevoller, achtsamer und unterstützender Freund

© Loubins Way


Hallo ihr lieben Feinfühligen,
viele hochsensible Menschen spüren ihn glücklicherweise noch,
den Zugang zur Intuition.
Der kleine Beitrag möchte gerne an diese Gabe erinnern

INTUITION
☀️
Der Zugang zur Intuition ist bei vielen Menschen verschüttet.
Wichtige Entscheidungen werden heutzutage oft eher rational getroffen,
dem eigenen inneren Gefühl wird dabei
häufig misstraut.

Dabei ist die Intuition ein guter und verlässlicher Wegweiser,
lausche ihr doch wieder einmal,
lass dich von ihr führen…

zu finden ist sie,
in der Stille

© Loubins Way


PERFEKTIONISMUS und SCHAM bei hochsensiblen Kindern Ein starker Perfektionismus, ergibt sich bei vielen hochsensiblen Kindern aus ihrem vielfach wahrgenommen Erleben, irgendwie anders oder nicht richtig zu sein. Sie haben häufig einen extrem hohen Anspruch an sich, sind oft unnachsichtig mit sich selbst und häufig nur schwer mit dem zufrieden, was sie selbst geleistet haben. Eigene Fehler versuchen Sie möglichst zu vermeiden, das kann so weit gehen, dass sie aus der Sorge heraus, den eigenen Ansprüchen, bzw. den Vorstellungen anderer nicht zu genügen, neue Aktivitäten verweigern. Aber auch in Bezug auf Fehler im Allgemeinen, haben sie einen besonderen Blick und weisen auf solche hin, ganz unabhängig davon, wer diese gemacht hat. Da sie in ihrem Bewusstsein davon ausgehen, dass jeder Mensch Fehler vermeiden möchte, sind ihre Hinweise in Bezug auf die Fehler von anderen, als Unterstützung gemeint und nicht als Kritik. Deshalb reagieren sie häufig auch irritiert, wenn auf ihren Hinweis hin, die anderen teilweise genervt oder wütend reagieren. Zum Teil zeigt sich der Perfektionismus auch dahingehend, dass sie die Tendenz in sich tragen, bestimmte Tätigkeiten nicht selbst auszuprobieren, sondern diese bei anderen aus sicherer Entfernung zu beobachten.
Von besonderer Relevanz in Bezug auf den Perfektionismus, ist der Umgang der Kinder mit Kritik. Obwohl sie, wie beschrieben, andere häufig auf alle möglichen Fehler oder Regelverstöße hinweisen, reagieren sie auf Kritik, die ihnen selbst entgegengebracht wird, meist sehr empfindlich und sind dabei kaum kritikfähig. Das ist darin begründet, dass sie aus ihrem Empfinden des Andersseins, schnell in ein Gefühl von „nicht zu genügen“ gelangen. Zweifelt das Kind erst einmal an sich, weil es beispielsweise aus seiner Sicht das Beste gegeben hat, ihm dann jedoch Aussagen begegnen wie: „das hast Du falsch gemacht“ oder „schau mal, wie schön die anderen das gemacht haben“, zeigt sich bei ihm in der Regel Scham. Es kann dann innerlich förmlich zusammenbrechen, sowie zunächst handlungsunfähig werden. Aus einer solchen Position heraus, mit dem Rücken zur Wand, ergeben sich dann, je nach Temperament des Kindes, als Reaktion, aus der Scham nicht zu genügen, die beiden Handlungsalternativen, Rückzug oder Angriff. DAS TIEFGREIFENDE GEFÜHL DER SCHAM Viele hochsensible Kinder gelangen also schnell in ein Schamgefühl, wenn sie durch den hohen perfektionistischen Anspruch an sich selbst, bzw. durch Kritik von anderen, ein Gefühl von „nicht zu genügen“ in sich verspüren. Dabei ist es wichtig zu verstehen, das Scham eines der am Schwersten auszuhaltenden Gefühle ist, in dessen Folge die Reaktion des Kindes häufig Rückzug oder Angriff ist. Scham demontiert das Ich und steht dem menschlichen Grundbedürfnis nach Selbsterhaltung/Selbstwerterhöhung entgegen. Ein Schamgefühl entwickelt sich erst mit eineinhalb bis zwei Jahren, da es voraussetzt, dass das Kind ein Bewusstsein von der eigenen Persönlichkeit hat, sowie die Fähigkeit zu besitzt, sich selbst aus der Perspektive von anderen zu sehen. In diesem Alter beginnt das Kind, ein Bewusstsein über die eigene Person zu erlangen und sich von anderen Menschen abzugrenzen. Scham ist ein zutiefst soziales Gefühl, dass sich an den Maßstäben der Gesellschaft orientiert. Ein Kind welches sich schämt, fürchtet sich letztendlich davor, wegen eines möglichen Fehlers verurteilt und aus der Gesellschaft bzw. der Gemeinschaft ausgeschlossen oder vom Umfeld verurteilt zu werden. Um gar nicht erst in ein Gefühl der Scham zu gelangen, versucht es sich möglichst regelkonform zu verhalten. Scham unterscheidet sich von Schuldgefühlen. Schuldgefühle beziehen sich immer auf bestimmte Fehlhandlungen, bei denen sich die Kinder nicht zurückziehen, sondern sich eher bemühen, ihre Fehler wiedergutzumachen oder sich zu verteidigen. Aus einem Schuldgefühl heraus, kann ein Kind aktiv werden und seine Fehler korrigieren. Scham hingeben betrifft immer das Ganze Ich. Beschämte Kinder reagieren in Bezug auf mögliche Fehler eher passiv und fühlen sich klein. Sie möchten am Liebsten im Boden versinken oder unsichtbar sein. Identifizieren lässt sich Scham durch ihre prägnante Gestik. Bei einer nach innen gerichteten Scham lässt das Kind beispielsweise den Kopf und die Schultern hängen, senkt den Blick und macht eher rigide Bewegungen, des Weiteren besteht die Tendenz, dass es rot wird. Darüber hinaus geht die Scham mit einer hohen inneren Verurteilung einher und lässt die Kommunikationsfähigkeit abflauen. Bei einer nach außen gerichteten Scham zeigt das Kind hingegen Ärger und Wut und macht eher größere Bewegungen. Es versucht die Kontrolle zurückzuerlangen, indem es beispielsweise in eine verbale oder körperliche Kampfhaltung geht. Auch hat es die Tendenz, die Verantwortung weiterzugeben und auf andere zu schieben, um es für dich selbst leichter und erträglicher zu machen. Wichtig zu verstehen ist auch, dass Scham nicht, wie häufig gedacht, ausschließlich negativ ist. Neben der ungesunden Form der Scham (toxischen Scham), gibt es auch eine gesunde Scham. Die toxische Scham, entwickelt sich, wenn das Kind sich in seiner Scham allein gelassen, belächelt oder auch weiter entblößt fühlt. Kinder mit toxischer Scham neigen dazu, sich nackt, beobachtet und von anderen getrennt zu fühlen, was auf der einen Seite ihr Empfinden von falsch und schlecht sein nährt und auf der anderen Seite ihren Kampf- bzw. Rückzugsreflex befeuert. Auch können aus dem Gefühl der Scham sekundäre Gefühle wie Angst, Panik, Stress, bis hin zum „außer sich sein“, erwachsen. Über eine gesunde Scham, kann das Kind einen guten Kontakt mit sich selbst aufbauen und mit ihrer Hilfe lernen, klare Grenzen zwischen sich und anderen zu ziehen. Darüber hinaus wird über das Schamerleben erlernt, ein Gefühl zu entwickeln von, dies ist mein Bereich, hier höre ich auf und du fängst an, womit auch die Fähigkeit einhergeht, Gefühle für andere, Toleranz und Flexibilität, sowie Motivation für Veränderungen zu entwickeln. Das gesunde Schamgefühl spielt eine wichtige Rolle für die gesunde psychische Entwicklung des Kindes innerhalb seines Umfeldes, bzw. des sozialen Systems. Aufgrund dessen ist es wichtig, die Kinder auf behutsame Art und Weise aus einem ungesunden Schamgefühl heraus zu begleiten, sowie sie dahingehend zu unterstützen, ein gesundes Schamgefühl entwickeln zu können. Da Rat- und Vorschläge im Erleben von Schamgefühlen von den Kindern häufig als viel zu dominant erlebt werden, ist es wichtig, dem Kind ohne Besserwisserei zuzuhören. Ziel dabei sollte sein, selbst weniger Vorschläge zu machen, sich dafür aber neugierig den Impulsen des Kindes zu öffnen. Auf diese Art und Weise erfährt das Kind ihr Vertrauen, dass seine Impulse richtig sein können und sie ihm eine eigene Lösung zutrauen. Indem sie präsent sind und voller Annahme dessen, was sich gerade zeigt können sie dem Kind die größtmögliche Unterstützung bieten. Insgesamt ist es hilfreich und unterstützend, dem Kind stets mit einer ehrlichen Wertschätzung zu begegnen, es oft zu loben und ihm das Gefühl zu geben, dass es in Ordnung ist, genauso wie es ist. Aus einer solchen ehrlichen Annahme heraus können sich dann viel leichter Lösungen für bestimmte Herausforderungen finden.

C Loubins Way


Hallo ihr Lieben, etwas Sanftmütiges für zwischendurch…

Ich liebe die Empathie,
auch wenn es mir oft nicht leicht fällt, Empath zu sein…
denn viele viele Gefühle sind damit verbunden, die manchmal nur recht schwer auszuhalten sind.

Doch die Sehnsucht nach Achtsamkeit miteinander und Gefühlen die man teilen kann,
anstatt sie voreinander zu verstecken, ist tagtäglich in mir.

Ich sehne mich nach viel mehr Menschen, die warmherzig sind,
aufgrund dessen ist die Empathie immer wieder Thema für mich.

An dieser Stelle möchte ich einmal allen Empathen danken für ihr Sein

© Loubins Way


HOCHSENSIBLE KINDER
EINANDER VERSTEHEN… MITEINANDER GLÜCKLICH SEIN
Überbordene (über das *normale* Maß hinausgehende) Emotionen

Hochsensible Kinder werden weitestgehend von ihren Gefühlen geleitet, ihre emotionalen Reaktionsweisen sind dabei häufig sehr komplex. Verlieren sie aus unterschiedlichen Gründen den Boden unter den Füßen und zeigen starke Emotionen, kann es vorkommen, dass ihre Umgebung sich durch diese herausgefordert fühlt, bzw. die Reaktionen/Emotionen der Kinder missdeutet oder missversteht. Für die Beziehungsgestaltung mit ihnen ist es jedoch besonders wichtig zu verstehen, warum die Kinder jeweils gerade so reagieren wie sie reagieren.
Hochsensible Kinder haben mit ihren oft über ein normales Maß hinausgehenden (überbordenden) Emotionen NICHT das Ziel, die Menschen in ihrer Umgebung zu provozieren, zu beeinflussen oder zu verletzen, noch diese zielgerichtet oder manipulativ einzusetzen. Sie sind eher ein Hinweis darauf, dass sich die Kinder neben weiteren möglichen Überreizungserscheinungen, subjektiv empfunden, in ihren (GRUND)-BEDÜRFNISSEN verletzt gefühlt haben könnten und ihre Verhaltensweisen, bzw. überbordenden Emotionen, aus einer solch empfundenen Verletzung heraus, begründet sein könnten.
Um hochsensible Kinder möglichst optimal zu begleiten, ist es deshalb für die Beziehungsgestaltung von Bedeutung, in Bezug auf überbordende Emotionen stets im Blick zu behalten, ob vielleicht die Verletzung eines GRUNDBEDÜRFNISSES Auslöser für bestimmte Verhaltensweisen gewesen sein könnten. Die vier menschlichen Grundbedürfnisse nach Klaus Grawe sind:1. Bedürfnis nach Bindung und Zugehörigkeit2. Bedürfnis nach Orientierung und Kontrolle3. Bedürfnis nach Selbstwertschutz und Selbstwerterhöhung4. Bedürfnis nach Lustgewinn und Unlustvermeidung Ein Beispiel aus der Kindergartenpraxis: Max (5 hochsensibel) sitzt am Tisch, als sich Julia (3) neben ihn setzten möchte, ruckelt sie ihn aus Versehen an. Eigentlich eine Kleinigkeit, aber Max, der sonst im Umgang mit ihr sehr besonnen ist, reagiert sofort recht aggressiv und schreit sie über die Maßen an. Seine überzogene Reaktion könnte ausgelöst worden sein durch die Tatsache, dass an diesem Tag das regelmäßig stattfindende Turnen überraschend ausgefallen war, da in der Halle kurzfristige Reparaturarbeiten stattfanden. Sein Bedürfnis nach Orientierung und Kontrolle wurde dadurch möglicherweise empfindlich gestört, sodass er als FOLGE davon bei „einer Kleinigkeit“ überreagierte.

[[Dieser Beitrag mit dem Hinweis auf mögliche Zusammenhänge zwischen Verhalten und subjektiven Empfinden möchte nicht ausdrücken, dass das Verhalten entschuldigt werden soll, ich möchte damit lediglich darauf hinweisen, dass bestimmte Reaktionen *ungewöhnliche* Auslöser haben, die man in Betracht ziehen sollte, um sinnvoll und angemessen auf bestimmte Verhaltensweisen reagieren zu können.]]


SCHLAFSTÖRUNGEN?!?
😴😞😴
Verarbeitung von Sinneseindrücken in der Nacht


Bei hochsensiblen Menschen
kommen Stresshormone in höherer Konzentration im Blut vor, als bei anderen Menschen.

Viele EINDRÜCKE DIE IM LAUFE DES TAGES aufgenommen werden,
sowie psychischer und physischer Stress,
können zu einer erhöhten Freisetzung von Cortisol (Dauerstress-Hormon) führen.

Der Cortisolwert ist dann aufgrund der HOHER AUFNAHME VON REIZEN und der damit verbundenen möglichen
Adrenalinausschüttung erhöht.
Der Körper kann sich kaum regenerieren und zeigt dieses Defizit durch unterschiedliche Auswirkungen.

Auswirkungen von erhöhtem Cortisolspiegel können unter anderem sein:
Migräne, Konzentrationsprobleme, Verspannungen, starke Erschöpfung, Zähneknirschen, erhöhte Anfälligkeit für Infektionen,
SCHLAFSTÖRUNGEN.

Ebenso ist ein hoher Cortisolwert mitverantwortlich für emotionales Nachhallen, welches das vielen von uns bekannte
„GEDANKEN-KARUSSELL“ in Gang setzt und ebenfalls vom Schlaf ab halten kann.

Wird Cortisol also über einen längeren Zeitraum kontinuierlich ausgeschüttet,
ist der Körper permanent auf „Gefahr“ eingestellt und kommt nicht oder nur sehr verzögert zur Ruhe.
Auch nicht in der Nacht.

So ist es nicht verwunderlich, dass viele hochsensible Menschen an den oben genannten möglichen Auswirkungen leiden
und am Morgen
NACH DEM AUFSTEHEN, BEREITS AM ENDE IHRER KRÄFTE sind.

Zudem senkt sich bei einem hohen Cortisolwert die Serotoninproduktion.
Serotonin ist das „Wohlfühlhormon“.
ES IST EIN KREISLAUF der schlapp, müde, unzufrieden und krank machen kann.

Um eine mögliche Abwärtsspirale zu durchbrechen, können gezielte Methoden wie:
Aufenthalte in der Natur, Sanftes Yoga, autogenes Training, Meditation, Lindenblüten-, Hopfen- oder auch Passionsblumentee,
Badezusätze mit Lavendel, Einschlafrituale, sowie eine Reduzierung der Reize, wie fernsehen, Nachrichten hören oder schauen und ähnliches ausprobiert werden.

Auch Bachblüten Tropfen z.B. White Chestnut haben sich bei vielen bewährt.
Eine besonders moderne und hoch wirksame Methode in Bezug auf den Cortisol-Abbau, ist die Verwendung von „binauralen Klängen“,
die abends oder in der Nacht über Stereo-Kopfhörer angehört werden können.

Unterstützend ist auch, sich immer wieder bewusst zu machen, dass man als hochsensibler Mensch sehr viel mehr wahrnimmt als 80 bis 85% der Mitmenschen und dabei anzuerkennen, dass Eindrücke meist ungefiltert aufgenommen werden und in der Tiefe verarbeitet werden müssen.
Macht man sich diese Tatsache bewusst, ist es einfacher sich immer wieder auch Zeiten der Ruhe und die Möglichkeit zur Verarbeitung zu gönnen.
Gelingt es einem am Tage, die Reizflut bewusst wahrzunehmen, zu minimieren, bzw. durch kleine geschaffene Zeitinseln in Ruhe zu verarbeiten, wirkt sich das ebenfalls auf eine entspanntere Nacht aus.

🍀

Ich wünsche jedem „Schlaflosen“ eine gute Form der Entspannung für sich persönlich zu finden,
um ebenso wie viele Mitmenschen,
am Morgen frisch und munter aufzustehen.

🍀 😉 🍀

© Loubins Way


SCHLAFSTÖRUNGEN?!?
😴😞😴
Verarbeitung von Sinneseindrücken in der Nacht


Bei hochsensiblen Menschen
kommen Stresshormone in höherer Konzentration im Blut vor, als bei anderen Menschen.

Viele EINDRÜCKE DIE IM LAUFE DES TAGES aufgenommen werden,
sowie psychischer und physischer Stress,
können zu einer erhöhten Freisetzung von Cortisol (Dauerstress-Hormon) führen.

Der Cortisolwert ist dann aufgrund der HOHER AUFNAHME VON REIZEN und der damit verbundenen möglichen
Adrenalinausschüttung erhöht.
Der Körper kann sich kaum regenerieren und zeigt dieses Defizit durch unterschiedliche Auswirkungen.

Auswirkungen von erhöhtem Cortisolspiegel können unter anderem sein:
Migräne, Konzentrationsprobleme, Verspannungen, starke Erschöpfung, Zähneknirschen, erhöhte Anfälligkeit für Infektionen,
SCHLAFSTÖRUNGEN.

Ebenso ist ein hoher Cortisolwert mitverantwortlich für emotionales Nachhallen, welches das vielen von uns bekannte
„GEDANKEN-KARUSSELL“ in Gang setzt und ebenfalls vom Schlaf ab halten kann.

Wird Cortisol also über einen längeren Zeitraum kontinuierlich ausgeschüttet,
ist der Körper permanent auf „Gefahr“ eingestellt und kommt nicht oder nur sehr verzögert zur Ruhe.
Auch nicht in der Nacht.

So ist es nicht verwunderlich, dass viele hochsensible Menschen an den oben genannten möglichen Auswirkungen leiden
und am Morgen
NACH DEM AUFSTEHEN, BEREITS AM ENDE IHRER KRÄFTE sind.

Zudem senkt sich bei einem hohen Cortisolwert die Serotoninproduktion.
Serotonin ist das „Wohlfühlhormon“.
ES IST EIN KREISLAUF der schlapp, müde, unzufrieden und krank machen kann.

Um eine mögliche Abwärtsspirale zu durchbrechen, können gezielte Methoden wie:
Aufenthalte in der Natur, Sanftes Yoga, autogenes Training, Meditation, Lindenblüten-, Hopfen- oder auch Passionsblumentee,
Badezusätze mit Lavendel, Einschlafrituale, sowie eine Reduzierung der Reize, wie fernsehen, Nachrichten hören oder schauen und ähnliches ausprobiert werden.

Auch Bachblüten Tropfen z.B. White Chestnut haben sich bei vielen bewährt.
Eine besonders moderne und hoch wirksame Methode in Bezug auf den Cortisol-Abbau, ist die Verwendung von „binauralen Klängen“,
die abends oder in der Nacht über Stereo-Kopfhörer angehört werden können.

🍀

Ich wünsche jedem Betroffenen, eine gute Form der Entspannung für sich persönlich zu finden,
um ebenso wie viele Mitmenschen,
am Morgen frisch und munter aufzustehen.

🍀 😉 🍀

© Loubins Way


NEIN,
ICH BIN NICHT ETWAS BESSERES… ICH BIN EINFACH NUR HOCHSENSIBEL

Wie oft schon ist es mir schon geschehen,
dass wenn ich den Begriff Hochsensibilität erwähnt habe, bzw. davon gesprochen habe,
dass mein Kind, bzw. auch ich selbst hochsensible Menschen sind,
selbst allerliebste Menschen um mich herum,
innerhalb von Sekunden in eine gewisse Abwehrhaltung gegangen sind.

Man sollte nicht meinen, dass ein einziges Wort zum Teil doch recht heftige Reaktionen auslösen kann.
Eben noch fröhlich plaudernd,
fand ich mich dann in kürzester Zeit entweder auf der Anklagebank wieder, oder wie schon geschrieben, von Menschen umgeben,
die in eine massive Abwehrhaltung gegangen sind.

Jedes Mal wieder musste ich feststellen, dass viele mich umgebenden Menschen sich von dem Begriff HOCH-sensibilität
persönlich in die Ecke gedrängt fühlten und davon ausgegangen sind,
dass ich meinen könnte,
ich wäre besser, sensitiver, warmherziger, aufmerksamer und vieles mehr als Sie selbst.

Dieses Gefühl in ihnen hat dann häufig ausgelöst, dass es nicht unvorbelastet möglich war, das Thema tiefergehend anzusprechen.
Diese Reaktionen liefen sicherlich häufig unbewusst ab, denn die Menschen die sie zeigten, waren meist sehr warmherzige und offene Personen, die im Grunde ihres des Herzens auch nicht intolerant waren.

Ich habe das so oft erlebt, dass ich irgendwann nicht mehr mit dem Wort Hochsensibilität begann, sondern beispielsweise davon erzählte,
dass ich selbst, oder auch mein Kind Menschen sind, die ein Persönlichkeitsmerkmal in sich tragen, welches sich von ca 80 bis 85% der Mitmenschen auf die Art und Weise unterscheidet, wie Stimuli, also Reize wahrgenommen und verarbeitet werden.
Dann habe ich begonnen zu erzählen, auf welche Art und Weise ich mich von vielen Mitmenschen unterscheide.

Mit einem solchen Einstieg gelang es mir stets sehr viel besser in das Thema einzusteigen.
Niemand fühlte sich angegriffen und das Interesse an dem Thema war sehr viel größer, als wenn ich mit dem Ausspruch…
ich bin HOCH-SENSIBEL
begann.

Der Einstieg ohne den Begriff hat mir persönlich viele Gespräche sehr erleichtert….

Vielleicht kennst ja auch du ja das Problem mit dem Wort bzw Begriff Hochsensibilität… 😉

© Loubins Way


Hochsensibilität und das Bedürfnis nach Harmonie

HOCHSENSIBILITÄT UND DAS GROSSE BEDÜRFNIS NACH HARMONIE
🍀🤗🍀

Viele hochsensible Menschen tragen in sich ein großes Bedürfnis nach Harmonie,HARMONIEBEDÜRFTIG
im Grunde genommen ist das etwas sehr sehr Schönes,
denn eine Welt voller Harmonie wünscht sich doch fast jeder
und so könnte man fast glauben,
das ein solches Harmoniebedürfnis eine große Bereicherung ist für Sie selbst,
sowie auch für die Gesellschaft.

Viele normalsensible Mitmenschen stellen sich unter einem solchen Harmoniebedürfnis vielleicht vor, dass es dazu führt,
dass Herausforderungen, Konflikte, Missverständnisse, Ungereimtheiten und vieles mehr, wie von Zauberhand aufgelöst werden,
um von einem Gefühl der Warmherzigkeit und Harmonie abgelöst zu werden.
Stellen sich vielleicht vor, das mit liebevollen schmeichelnden Worten und Handeln, die Welt rosarot
und im wahrsten Sinne des Wortes harmonisch wird.
Alleine deshalb, weil der hochsensible Menschen so ausgeprägt harmoniebedürftig ist und schon irgendwie für die, von vielen „herbeigesehnte“ Harmonie sorgen wird.
Das wäre in der Tat zu schön um wahr zu sein und klingt nach einer heilen Welt…

Für den hochsensiblen Menschen selbst jedoch,
ist das große Harmoniebedürfnis oft mit großen Herausforderungen verbunden.

Da viele hochsensible Menschen selbst NICHT entspannen können,
wenn um sie herum nicht „alles“ in Frieden ist,
gelangen Sie schnell in ein übermäßiges Verantwortungsgefühl.
Sie gelangen in eine ständige Wachsamkeit, auf alles acht geben zu müssen, was um sie herum geschieht,
letztendlich…
um den eigenen inneren Frieden sichern zu können.
Das ist sehr sehr anstrengend, da diese Wachsamkeit, wenn auch unbewusst, ständig vorhanden ist.

Zusätzlich zu einer ständigen Angespanntheit, nehmen sich viele Hochsensible um des lieben Friedens willen auch zurück, was wiederum dazu führen kann, dass sie keine gesunde Streitkultur erlernen oder leben und sich auch nur selten für die eigenen Werte einsetzen.

Darüber hinaus kann es vorkommen das sie, wenn sie selbst aufgrund der latenten hohen Anspannung und Wachsamkeit überreizt sind,
selbst auch gar nicht mehr harmonisch reagieren, bzw. sich verhalten können.

Eine Überreizung kann durchaus dazu führen,
dass sie in einen WUTANFALL gelangen, obwohl sie selbst extrem harmoniebedürftig sind.

Spätestens an einem solchen Punkt, ernten sie von ihren Mitmenschen Unverständnis, vor allem in Bezug auf das eigentliche große Harmoniebedürfnis, welches sie ja (angeblich) in sich tragen.

An einem solchen Punkt begegnen ihnen vielleicht sogar Sätze wie:
„du willst hochsensibel sein und harmoniebedürftig, schau doch mal wie wütend und wenig harmonisch du dich gerade verhältst…
ein solcher Wutausbruch hat ganz bestimmt nichts mit Hochsensibilität zu tun….“

Die Antwort müsste dann lauten:
„doch ich bin hochsensibel, ich bin in diesen Wutanfall gelangt, weil ich so extrem angespannt bin,
durch das ständige Bedürfnis,
Harmonie um mich herum erleben zu wollen,
durch das ständige Bedürfnis,
dass alles um mich herum in Frieden sein soll.
Gerade weil ich hochsensibel bin und dieses Bedürfnis in mir trage,
bin ich jetzt so angespannt, überreizt und wütend.

🍀🤗🍀

Deshalb ist es wichtig zu verstehen, für den hochsensiblen Menschen selbst, sowie auch für die normalsensiblen Mitmenschen,
dass Hochsensibilität nicht bedeutet, dass man ständig lieb und nett oder harmoniebedürftig ist,
sondern das man als hochsensibler Mensch schnell in eine ÜBERREIZUNG geraten kann,
die dann, trotz einer hohen Empathie und dem Bedürfnis nach Harmonie, beispielsweise auch zu einem WUTAUSBRUCH führen kann.

In Bezug auf das große Harmoniebedürfnis, kann es für den hochsensiblen Menschen selbst eine Unterstützung sein,
wenn er sich bewusst macht, dass er oft unbewusst eine VERANTWORTUNGSROLLE übernimmt,
die ihn selbst extrem anspannen und überreizen kann.
Hilfreich ist es, sich in Erinnerung zu rufen,
dass Harmonie nicht immer und zu jeder Zeit möglich ist,
sowie sich daran zu erinnern,
dass ein jeder Mensch selbst für sein Glück verantwortlich ist.

Unterstützend können auch
zugewandte, achtsame Mitmenschen sein,
die darum wissen,
dass ein empathischer und harmoniebedürftiger hochsensibler Mensch durch Überreizung durchaus in einen Wutanfall gelangen kann
und die diesen, in einem solchen Fall, verständnisvoll aus der Überreizung hinausbegleiten.

Gegenseitiges Interesse und Verständnis füreinander, sind die besten Garanten für Harmonie.
Also… sprecht miteinander, seid achtsam und zugewandt, dann entsteht die Harmonie wie von Zauberhand
😉

© Loubins Way


DIE WELT BENÖTIGT SENSITIVITÄT
Gemeinsam stark

❤️💕🌱🌍🌱💕❤️
Menschen mit sensitiver Wahrnehmung,
können mit dazu beitragen
unsere Welt ein Stück weit zu harmonisieren

In einer Welt
in der zunehmend Konkurrenzdenken,
Intoleranz, Gewalt, Egoismus,
der Einsatz von Ellenbogen, oder auch eine erhöhte Einseitigkeit
den Alltag bestimmen,
kann es wichtig und wertvoll sein,
wenn Read More


Sentimentaler Wunsch

ICH WÜNSCHE MIR…
dass empathische Menschen ihre Empathie
ausdrücken und leben

Herzen und Seelen berühren
und so die ersten Triebe
wachsen lassen,

für ein liebevolles Miteinander
und eine friedvolle neue Welt

© Loubins Way


ICH MAG MENSCHEN…

Die ein aufrichtiges Interesse daran haben, mich und meine Gefühlswelt zu verstehen
Die Vielschichtigkeit und andere Blickwinkel als Bereicherung empfinden und nicht als etwas Negatives betrachten
Die mir den nötigen Raum lassen, wenn ich ihn benötige

Mit solchen Menschen fällt es mir leicht…
Aufrichtig zu sein und auch ihren Blick auf die Welt mit Neugier zu betrachten
Neue Blickwinkel zu entdecken
Mich voller Vertrauen auszuruhen,
um dann kraftvoll und mit viel Freude
„gemeinsam“
einfach nur „man selbst“
zu sein

© Loubins Way

 



EIN BISSCHEN HOCHSENSIBEL GIBT ES NICHT…
Erst wenn ich erkenne wer ich wirklich bin, ist es mir möglich authentisch zu leben
(Von landläufigen Meinungen und wissenschaftlichen Untersuchungen)

Immer wieder einmal begegnen mir Mitmenschen, die von sich sagen:
„ich weiß nicht genau, ob ich normalsensibel oder hochsensibel bin,
glaube aber… zumindestens ein BISSCHEN hochsensibel zu sein.

Doch ein bisschen hochsensibel gibt es nicht!

Missverständnisse oder Unsicherheiten in Bezug auf den Begriff Hochsensibilität entstehen häufig,
da die Hochsensibilität im landläufigen Sinne fälschlicherweise Read More


Als hochsensibles Wesen
trage ich eine tiefe Sehnsucht in mir…

nach Mitmenschen,
die,
wenn sie die Welt vielleicht auch anders seh’n,
Hand in Hand mit mir,
in die gleiche Richtung geh’n

Nach Mitmenschen, die interessiert sind…
die sich erfreuen,
an der Vielfältigkeit
und für die
ein ‚Anderssein‘
eine
gegenseitige Bereicherung ist

Nach Mitmenschen,
deren Herzschlag,
mit dem Meinem im Gleichklang schlägt
und der alle Unterschiedlichkeit
in Liebe auflöst

© Loubins Way


MITEINANDER

Wenn ich als hochsensibler Mensch endlich damit begonnen habe,
zu spüren und anzunehmen was mich ausmacht und was ich wirklich möchte,
wird mir im Umkehrschluss häufig bewusst,
dass es der Welt um mich herum oft nicht passt,
was ich denke, fühle und möchte
oder meine Bedürfnisse und Ansichten können oder wollen nicht nachvollzogen werden.

So entsteht manchmal ein Konflikt in mir,
der mich beinahe bewegungsunfähig, sowie entscheidungsunfreudig macht.

Auf der einen Seite empfinde ich Empathie für mich selbst und trage den Wunsch in mir, gut für mich zu sorgen,
auf der anderen Seite, fühle ich in mir den starken Wunsch nach einer Harmonie mit Anderen,
nötigenfalls auch über die eigenen Kräfte und Wünsche hinausgehend.

Verhalte ich mich, wie die Anderen es gerne hätten,
tut es mir oft selbst nicht gut.
Stehe ich jedoch zu dem, wie ich es selbst gerne hätte,
bin ich häufig unglücklich, weil ich die Disharmonien die dadurch of entstehen, spüren kann.

Was ich mir wünsche ist,
dass wir einander zuhören,
unterschiedliche Erlebniswelten akzeptieren und erkennen,
dass unterschiedliche Wahrnehmungsfelder uns bereichern können.

Ich wünsche mir eine gegenseitige Neugierde und Akzeptanz,
besonders dahingehend, was unterschiedliche Bedürfnisse, Betrachtungsweisen und Wahrnehmungen betrifft.

© Loubins Way


Kommunikation

Schweigsam sein,
beobachten,
mit allen Sinnen die Umgebung aber auch Gespräche wahrnehmen und aufnehmen,
ist etwas, was vielen hochsensiblen Menschen gemein ist.

Auch der Wunsch nach einer gewissen Tiefe in den Gesprächen, sowie einem ehrlichen Interesse des Gegenübers,
an den eigenen Gedanken, spielen oft eine große Rolle in Bezug auf die Kommunikationsfreudigkeit hochsensibler Menschen.

Viele von ihnen sind sehr kommunikativ, wenn Sie ein
ehrliches Interesse ihres Gegenübers an der eigenen Wahrnehmung,
an den eigenen Gedanken und Worten wahrnehmen.
[Bei vielen Hochsensiblen liegt es in der Natur, selbst ebenso ein tiefes, ehrliches Interesse an den Gedanken und Gefühlen anderer in sich zu tragen.]

Ist ein ehrliches Interesse an einem Gespräch und der eigenen Meinung spürbar,
fällt es so Manchem leicht, aus einem wohltuenden Schweigen, in eine interessante Kommunikation zu gelangen, die dann mit Freude, sowie oft auch mit großer Ausdauer geführt werden kann.

© Loubins Way


BURNOUT und Hochsensibilität
Ein Burnout kann ein wichtiger Wegweiser sein, eigene Bedürfnisse zu erkennen.

Die Statistik veränderte sich in den letzten Jahren enorm.
Sehr, sehr viele Menschen leiden mittlerweile unter BURNOUT.
Unter Ihnen, sind viele hochsensible Menschen betroffen.
Aufgrund dessen, widme ich mich diesem Thema mit diesem Beitrag.
Zunächst einmal in Kürze etwas über Burnout im Allgemeinen.

Häufige Symptomen des Burnout sind:

Verminderte Leistungsfähigkeit
Gefühl der inneren Leere
Allgemeine Erschöpfung
Negative Einstellung gegenüber der Arbeit aber auch dem Leben
Lustlosigkeit
Starke Selbstzweifel
Müdigkeit und Schlafprobleme
Konzentrationsprobleme
Ein Gefühl, seinen eigenen inneren Werten und seinem eigenen Wesen nicht zu entsprechen
Ein Gefühl, nicht wirklich am richtigen Platz zu sein
Diese Symptome werden u.a. häufig begleitet von…
Herz Kreislauf-Problemen
Verdauungsproblemen
Verspannungen
Kopfschmerzen
Ängsten

Doch wie kann es überhaupt dazu kommen?

Menschen zweifeln immer öfter an dem was sie tun, zweifeln an sich selbst, vergleichen sich mit anderen
und glauben oft, nicht Read More


WUT
ist „NICHT“ böse…
WUT
ist ein Gefühl, wie viele andere
(Emotionen verstehen und alte Glaubenssätze loslassen)

Jeder Mensch, der das Licht der Welt erblickt ist mit dem,
was er ist und was ihn ausmacht, ein wahres Wunder.
Das Wunderwerk Mensch zeigt sich von der kleinsten Zelle, bis hin zum Verstand und darüber hinaus…

Zu dem „Gesamtwerk“ Mensch, gehören auch seine Gefühle und Emotionen.
Doch gerade diese, werden in unserer Gesellschaft häufig unterschieden und bewertet.

Fröhliche und glückliche Emotionen werden dabei gerne gesehen und angenommen,
denn es tut gut, selbst zu lachen oder jemanden lachen zu hören
und es ist kraftvoll, wenn man beispielsweise Liebe erfährt.

Viele wachsen in einem Umfeld auf, indem es hoch angerechnet wird, wenn man möglichst unkompliziert, freundlich und liebenswert ist.
Emotionen hingegen, die häufig als „negative“ Emotionen deklariert werden,
wie beispielsweise Traurigkeit, Deprimiertheit oder Wut,
sind oft unwillkommene Gäste und tendenziell sozial eher unerwünscht.
Sie werden als Negativ wahrgenommen und häufig vehement abgelehnt.
(Vom Umfeld, aber auch von demjenigen selbst, der die Emotionen in sich trägt)

Glaubenssätze wie:
„WUT ist etwas Böses“
oder Read More



MITEINANDER
💚
Häufig wird der so nötige Rückzug, den viele hochsensible Menschen benötigen,
um Gedanken und Gefühle zu sortieren und zu verarbeiten,
von den Mitmenschen missverstanden.
Dabei ist es ganz egal, ob es Partner, Kollegen, Familie oder Freunde sind.

Aussagen wie: „was hast du denn schon wieder?“
„was ist denn los mit dir?“
oder:
„schon wieder hast du keine Zeit für mich!“
„würdest du mich mögen/lieben wärest du jetzt hier!“
zeigen mir immer wieder, das mein Rückzug oft missverstanden wird.

Manche Mitmenschen fühlen sich abgelehnt und denken, dass ich sie nicht mag, wenn ich mich zurückziehe, anstatt bei ihnen zu sein.
Deshalb ist es für mich selbst,
sowie auch für mein Umfeld wichtig zu verstehen, das das autonome Nervensystem hochsensibler Menschen sehr viel mehr Reizen ausgesetzt ist, als das normalsensibler Menschen und aus diesem Grund häufig Möglichkeiten des Rückzugs benötigt.
Nur so können die vielen Eindrücke kompensiert und verarbeitet werden.

Der Rückzug hat überhaupt nichts mit dem Gegenüber zu tun,
er ist wichtig, um nicht in eine Überreizung zu gelangen, die wiederum zu Schmerzen, Stress, Aggression, Frustration und vielem mehr führen kann.
Es sollte möglich sein, ohne schlechtes Gewissen, Rückzugsmöglichkeiten für sich in Anspruch nehmen zu können,
aufgrund dessen sollte man sich,
für sich selbst immer wieder einmal vergegenwärtigen, dass man als hochsensibler Mensch einer ständigen Reizflut ausgesetzt ist,
sowie sich auch seinen Mitmenschen gegenüber diesbezüglich mitteilen.

Für ein harmonisches Miteinander ist es wichtig, bestimmte Reaktionen und Verhaltensweisen nachvollziehen und verstehen zu können.
Durch gegenseitiges Verständnis gelingt es dann viel leichter, in den gemeinsamen Zeiten, aus ganzem Herzen „miteinander“ zu sein.

© Loubins Way



Hochsensibilität und die Sehnsucht nach Verlässlichkeit
(selbst bei kleinsten Alltagsabläufen)

🤔
In einer Welt der vielen inneren und äußeren Reize,
die das autonome Nervensystem hochsensibler Menschen unaufhörlich aufnimmt,
empfinden viele von ihnen es als entlastend und entspannend,
bestimmte geregelte Abläufe im Tagesgeschehen und darüber hinaus zu haben.
Verlässlichkeiten können dabei eine starke Richtschnur sein.

Wer weiß, was der Tag im Großen und Ganzen bringt,
zumindestens im grob gesteckten Rahmen, dem gelingt es häufig auch innerlich, ein Stück weit zur Ruhe zu kommen.
Eine gewisse Verlässlichkeit, sowie vorhersehbare Abläufe können,
ähnlich wie ein Gerüst dafür sorgen,
sich festhalten und entspannen zu können.

Ein „Gerüst“ und das damit verbundene Gefühl einer Entlastung, ist für das ohnehin extrem angespannte Nervensystem hochsensibler Personen unendlich wichtig, damit dieses möglichst gar nicht erst in eine ÜBERREIZUNG gelangt,
die sich dann beispielsweise in einem Ungehalten sein, in Schmerzen, Rückzug oder Aggression und mehr äußern kann.

😯
Kommt es jedoch Read More



HOCHSENSIBILITÄT
Vom Gefühl, „in dieser Welt“ aber nicht „von dieser Welt“ zu sein

Viele hochsensible Menschen kennen das Gefühl, „nicht von dieser Welt“ zu sein.
Um aus diesem Gefühl herauszutreten und den ganz eigenen individuellen Weg in dieser Welt zu finden und zu leben, ist es hilfreich, zunächst einmal selbst genau zu erkennen, was es eigentlich bedeutet, ein hochsensibler Mensch zu sein.

Wenn man bestimmte Zusammenhänge zwischen den unterschiedlichen Wesensmerkmalen der Hochsensibilität und der eigenen Person für sich erkennt, kann das zu so manchem Aha-Erlebnis in Bezug auf eigene Reaktionen und Verhaltensweisen führen.

Lernt man sich, durch bestimmte Erkenntnisse selbst besser verstehen, fällt es einem viel leichter, sich selbst anzunehmen und auch im Umfeld authentisch zu zeigen.

In meinem Umfeld erlebe ich jedoch Read More


Ich verstehe gerne Zusammenhänge und werde dadurch oft missverstanden

Häufig werde ich kritisiert oder missverstanden für etwas, was meinem Wesen entspricht.
Mancher meiner Gesprächspartner ist genervt von meiner intensiven Nachfrage und Detailgenauigkeit,
sieht sich persönlich oft dadurch bedroht oder angegriffen.
Dabei ist mein Bedürfnis, beispielsweise das Ganze bzw. Zusammenhänge zu verstehen, dem gezollt, dass ich gerne viel und in alle Richtungen denke und möglichst alles in jedem kleinsten Detail erfassen möchte.
Es ist einfach eine, fast kindliche Neugierde, bis zum letzten kleinsten Punkt hin.

Häufig bin ich dann gefordert, Missverständnisse die dadurch entstehen, geraderücken zu müssen, was wiederum nicht immer gelingt.
Ich habe viele unschöne Momente durch solche Situationen erlebt, mit zunehmendem Verständnis für meine Wesenszüge und das was mich ausmacht,
kann ich mich mittlerweile jedoch besser nach Außen hin verständlich machen, was wiederum vieles leichter macht.

Ihr lieben sensitiven Menschen, die ihr euch vielleicht wieder erkennt in dem was ich hier beschreibe… gerne möchte ich euch inspirieren, euch nicht eure Bedürfnisse und Gaben ausreden und schlechtreden zu lassen… versteckt sie nicht und zweifelt nicht an euch!
Schaut lieber, dass ihr eure Gesprächspartner über eure Wesenszüge informiert, sodass sie diese als
positiv für sich wahrnehmen können und nicht als möglichen Angriff
oder euch einfach nur nervig finden und so weiter und so weiter….

Herzlichst Sabine

© Loubins Way


ALS HOCHSENSIBLER MENSCH BLÜHE ICH AUF…
wenn man mich respektiert
so wie ich bin,
wenn man mir zuhört
und aufrichtig an meinen
Gedanken,
Gefühlen und Meinungen
interessiert ist

© Loubins Way


Ihr lieben Empathen
🍀
Nicht vergessen…
Glücklich zu sein,
bedeutet nicht immer nur pausenlos zu lächeln…
Alles was einen ausmacht,
gehört zu einem,
alles möchte gefühlt,
betrachtet und angenommen werden.
Wer eins ist,
mit all dem was ihn ausmacht,
der kann wahrhaft
glücklich sein

© Loubins Way



Hochsensibilität
Ein paar persönliche Worte über
ERKENNTNISSE, GLÜCK und HERAUSFORDERUNGEN

🍀
Ich bin so unendlich dankbar dafür,
dass ich mich,
als ich vor einigen Jahren zum ersten Mal etwas über die Hochsensibilität las, schon während des Lesens,
in dem Begriff Hochsensibilität gespiegelt sehen konnte.
Ich hatte das Gefühl, als wäre beinahe jedes Wort für mich persönlich geschrieben und spräche von mir.
Plötzlich konnte ich mich irgendwo zuordnen…
und ich,
die ich mich manchmal, trotz liebenswerter Kontakte,
haltlos und indirekt auch einsam gefühlt hatte in dieser Welt, begann mich plötzlich zu spiegeln in ihr.
Was für ein ungewohntes und doch wunderbares Gefühl…

Ich weinte Tränen der Freude…
weil Read More


Mein hochsensibles Herz
wünscht sich schon seit ich denken kann… Herz zu Herz Begegnungen auf Augenhöhe.
Unterschiedlich zu sein ist in Ordnung und wünschenswert, wenn man einander herzlich und respektvoll begegnet

AUGENHÖHE
❤️
Begegnungen auf Augenhöhe…
werten einander nicht ab

Sie öffnen sich respektvoll für die Sichtweise des anderen
und respektieren Unterschiedlichkeit

© Loubins Way​​


VOM ACHTSAMEN UMGANG MIT DEN SINNEN
(oder… wooo ist der Knopf zum Abschalten)

Als hochsensibler Mensch
bin ich ständig auf Empfang.
Ich erspüre jede
kleine Botschaft,
jede Schwingung, jede Stimmung,
jedes unausgesprochene Wort.

DAS KANN MITUNTER GANZ SCHÖN ANSTRENGEND SEIN

Die permanente, sensitive Aufnahme mit allen Sinnen, gehört zu meinem Wesensmerkmal und lässt sich nicht so einfach abstellen.
An manchen Tagen
fühle ich mich einfach überreizt und überladen von den vielen Reizen, die ich aufgenommen habe und wünschte mir
einen Knopf,
der die Aufnahme weiterer Reize etwas minimiert oder abschirmt
und der mich dahingehend unterstützt, Read More


Es ist NICHT immer LEICHT,
ALLE Gefühle anzunehmen…
😁😭😊😂🤔🙃🤪😟🤯😨😍

Als hochsensibler GEFÜHLSMENSCH
habe ich pausenlos das Gefühl,
Gefühle jeglicher Art in mir wahrzunehmen.
Bis in die tiefste Faser meines Seins fühle ich jedes Einzelne in seiner ganzen Intensität.

In Bezug auf die positiven Gefühle wie Freude oder Dankbarkeit, ist das etwas sehr Wohltuendes und Bereicherndes.
In Bezug auf unangenehme Gefühle wie Wut, Angst und vieles mehr, hingegen empfinde ich meine Gabe des tiefen Fühlens oft als sehr anstrengend.

Gerade weil ich mich in meinen Emotionen so häufig und so schnell verliere,
bin ich häufig geneigt,
bei unangenehmen Gefühlen, diese Read More